Schimpansen-Drama auf Mallorca geht weiter

Sa Coma, Mallorca |
Der Safari Zoo auf Mallorca erhält derzeit vor allem Polizeibesuch.

Der Safari Zoo auf Mallorca erhält derzeit vor allem Polizeibesuch. Foto UH

Der Safari Zoo auf Mallorca erhält derzeit vor allem Polizeibesuch. Archivbild von Schimpanse Adam im Safari Zoo auf Mallorca.

Schimpansin "Eva" wurde auf Mallorca von Sicherheitskräften erlegt, die Suche nach ihrem Gefährten Adam (spanisch "Adán") läuft weiter. Man geht davon aus, dass sich das Tier am Puig de Na Penyal versteckt hat.

Nach dem Ausbruch der Primaten aus dem Safari Zoo bei Sa Coma sind zahlreiche Sicherheitskräfte unterwegs, um den  potenziell aggressiven und 70 Kilo schweren Affen zu stoppen. Zeitweise wurde sogar die Landstraße nach Son Carrió für den Verkehr gestoppt.

Beim Ausbüxen des Schimpansenpaars hatten sich dramatische Szenen abgespielt. Laut Medienberichten wurden Besucher von den nervösen Tieren bis in die Cafeteria verfolgt, wobei mehrere Glasscheiben zu Bruch gingen. Deswegen flüchteten die Menschen in ihre Autos. Zu Schaden gekommen ist bisher allerdings niemand.

Tierschützer kritisieren dennoch, dass Schimpansin Eva nicht mit einem Betäubungsgewehr ruhig gestellt, sondern erschossen wurde. Auch international berichteten zahlreiche Medien bis hin zum Sydney Morning Herald über den Zwischenfall auf Mallorca.

Laut einer Facebook-Äußerung von Zoodirektor Henning Mentz war der Einsatz einer scharfen Waffe jedoch unumgänglich: "Ein Betäuben der Tiere war absolut undenkbar, denn die Reichweite der Gewehre reicht nicht aus. Deshalb haben wir sofort die Behörden alarmiert, denn es besteht Gefahr für Leib und Leben", postete der Deutsche.

Verschiedene Gruppierungen fordern nun die Schließung des Safari-Parks. (mic)

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