Der Safari Zoo auf Mallorca. Foto: UH

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Massiver Widerstand gegen den Safari-Zoo formiert sich auf Mallorca. 15.000 Unterschriften haben die Kritiker des Tierparks bereits gesammelt. Sie fordern, dass der Zoo in Sa Coma geschlossen wird. Auslöser der Protestwelle war der Ausbruch zweier Schimpansen aus ihrem Gehege Anfang der Woche. Das Weibchen wurde erschossen, der männliche Schimpanse wurde nach dreitägiger Suche tot aufgefunden.

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Derzeit laufen zwei Petitionen gegen den Zoo. Die Umweltorganisation GOB (Grup Balear d'Ornitologia i Defensa de la Naturalesa) trug innerhalb von 24 Stunden 5000 Unterschrifen zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Protestaktion der Tierschützer Asociación Anima Naturalis fand 10.000 Unterstützer.

Beide Petitonen werden nun dem Umweltministerium und der Balearen-Regierung übergeben. Neben den Zuständen im Safari-Zoo kritisiert Anima Naturalis, dass besonders Primaten massiv unter der Haltung in Gefangenschaft leiden. (cls)