Preisanstieg um bis zu 20 Prozent

Mallorca |
Das Hotel Riu Bravo an der Playa de Palma hat nach kompletter Renovierung und Neueröffnung im Frühjahr 2014.

Das Hotel Riu Bravo an der Playa de Palma hat nach kompletter Renovierung und Neueröffnung im Frühjahr 2014 die Preise um 15 Prozent gegenüber früher angehoben.

Foto: Foto: Pere Bota

Die diesjährige Tourismussaison ist noch gar nicht richtig angelaufen, da verhandeln die Hoteliers auf Mallorca mit den Reiseveranstaltern bereits um deutlich höhere Preise für die Saison 2016. Die Rede ist von Preisaufschlägen von mindestens 10 bis 20 Prozent. Das gilt inbesondere für Übernachtungsbetriebe, die in jüngster Zeit modernisiert wurden und die Zahl ihrer Sterne erhöhten.

Nach einem Bericht der spanischen MM-Schwesterzeitung Ultima Hora begründen die Hoteliers ihre Preisforderungen mit den hohen Investitionen in ihre Gebäude und Dienstleistungen. Seit Inkrafttreten des neuen Tourismusgesetzes im Sommer 2012, das Anreize für die Modernisierung der Hotels schuf, wurden auf den Balearischen Inseln 393 Übernachtungsbetriebe zum Teil vollständig runderneuert. 250 Hotels stockten dabei gleichzeitig ihre Sternekategorie auf. Insgesamt investierten die Hoteliers nach Angaben ihres Verbandes 750 Millionen Euro in die Modernisierungsvorhaben, allein auf Mallorca waren es 660 Millionen Euro.

Die Hoteliers sehen sich in ihrer Forderung bestärkt durch die anhaltend hohe Nachfrage in den beiden touristischen Haupt-Quellmärkten Deutschland und England sowie in den wachsenden Nebenmärkten Schweden, Schweiz, Belgien und Irland sowie im Nationalmarkt Spanien, der sich allmählich von der Wirtschaftskrise erholt. Die Erfahrung aus dem Vorjahr zeige, dass Gäste bereit seien, für ein modernisiertes Hotels bei entsprechendem Qualitätszuwachs mehr zu bezahlen, sagte ein Funktionär des Hotelverbandes. (as)

Kommentar

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klaus / Vor über 4 Jahren

Kann man alles machen,die blöden Deutschen kommen sowieso immer wieder.

Wilfried / Vor über 4 Jahren

Die Verantwortlichen Hoteliers unterschätzen wohl das die Schmerzgrenze schon in diesem Jahr erreicht ist. Wie sollen Familien mit Kindern dies noch in den Ferienzeiten finanzieren, genau so die restlichen Urlauber. Der Schuss geht nach hinten los.