Das Industriegebiet in Artà wurde vor zehn Jahren eingeweiht und existiert seitdem eher schlecht als recht. | Foto: Assumpta Bassa

Eine Investorengemeinschaft, zu der auch Schweizer und Deutsche zählen, plant in Artà eine private Seniorenresidenz zu eröffnen. Das Altersheim soll in einem Industriegebiet auf dem Grundstück eines ehemaligen Restaurants entstehen, schreibt die Tageszeitung Ultima Hora.

Die Gemeinde im Nordosten von Mallorca erwartet sich von dem Vorhaben einen wirtschaftlichen Aufschwung für das Gebiet - sowohl durch die Bewohner als auch durch ihre Besucher und Arbeitsplätze, die in der Einrichtung entstehen. Das Industriegebiet in Artà wurde vor zehn Jahren eingeweiht und existiert seitdem eher schlecht als recht.

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Bürgermeister Bartomeu Gili hat den Investoren bereits seine Unterstützung bei dem Vorhaben zugesichert und will die Behördengänge für sie erleichtern. Die Pläne für die Residenz wurden jüngst der Öffentlichkeit vorgestellt.

Derzeit gibt es in Artà ein Altersheim mit 45 Plätzen sowie neun weitere Betreuungsangebote für ältere Menschen. Die Wartelisten für sie sind lang. So hofft der Bürgermeister nun darauf, dass sich dieser Zustand entspannen wird.

Bei den Investoren soll es sich um eine Gruppe handeln, die bereits mit anderen Seniorensitzen in Europa erfolgreich waren. Sie sollen sich für Artà entschieden haben, weil dort die Versorgung und Anbindung, die solche eine Einrichtung braucht, vorhanden sei, betont Bartomeu Gili.