Umweltschützer: Es Trenc nur mit altem Seegras

Es Trenc playa Con Chiringuito |
Das Archivfoto zeigt den Es-Trenc-Strand vor dem Abräumen der Algenreste.

Das Archivfoto zeigt den Es-Trenc-Strand vor dem Abräumen der Algenreste.

Foto: Foto: Archiv Ultima Hora
Das Archivfoto zeigt den Es-Trenc-Strand vor dem Abräumen der Algenreste.Bagger beseitigen die Algenreste am Es-Trenc-Strand (Archivfoto).

Die Umweltorganisation Amics de la Terra (Freunde der Erde) fordert in ihrer Stellungnahme zum geplanten Naturpark von Es Trenc, die Reste des abgestorbenen Neptungrases sollen am Strand verbleiben. Die brauen Algenberge sollte höchstens manuell beseitigt werden, nicht aber unter Einsatz schwerer Maschinen wie Bagger und Lastwagen.

Solche Fahrzeuge werden nahezu an allen Playas auf Mallorca eingesetzt.

Die Organisation betonte die hohe Bedeutung der Seegras-Überrste für einen natürlichen Strand. Die Posidonia verhindere die Erosion des Sandes und bewahre den Strand vor negativen Umwelteinflüssen. Die Organisation forderte darüber hinaus wissenschaftliche Studien durchzuführen, die ermitteln sollten, welchen Besucherdruck der Küstenabschnitt unbeschadet verkraften könne. Dementsprechend sei die Zahl der Autostellplätze zu beschränken.

Der Es-Trenc-Strand im Süden von Mallorca ist insbesondere bei deutschen Urlauber eine der beliebtesten Playas auf der Insel. Allerdings erwarten die Besucher einen karibisch weißen Sandstrand und keine braunen Algenberge. Aus diesem Grund sollten die Besucher für die ökologische Bedeutung der Posidonia sensibilisiert werden, fordern die Umweltschützer. (as)

Kommentar

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Kokosmilchfrau / Vor über 3 Jahren

Ich denke, wir Deutschen sind ja wissbegierig und vernünftig. Vielleicht könnte man die Posidoniahügel anpreisen und deren Wichtigkeit auf spritzige und amüsante Weise vermarkten? "Liebe Gäste, dass der Sand auf der Insel so strahlend weiß und fein ist, liegt an dieser Wunderpflanze. Sie kann Sand zaubern, irre groß und alt werden, Ihr könnt sie in Feinkostläden zum Essen finden, und ist nicht nur ein Superfood, sondern auch Arzneimittel. Also, bitte freut Euch an Ihr." Oben in Son Real haben die Besucher ja auch nichts dagegen. Ich denke, der Schlüssel ist, das Bewusstsein derTouristen für die ökologischen Zusammenhänge zu schärfen. Unten in Es Trenc sind doch eh viele Ökos.