Polizei nimmt Straßenhändler an der Playa ins Visier

Playa de Palma, Mallorca |
Beamte der Polizei gehen an der Playa de Palma gegen fliegende Händler vor.

Beamte der Polizei gehen an der Playa de Palma gegen fliegende Händler vor.

Foto: Foto: J.B.

Die Lokalpolizei auf Mallorca geht an der Playa de Palma mit Hilfe von Einsatzkräften der Sommertruppe, die die Beamten in der Hochsaison bei ihren Einsätzen unterstützen, gegen die fliegenden Händler vor. Vergangenen Freitag identifizierten zirka 20 Polizisten die Verkäufer, leiteten insgesamt 23 Verfahren ein und beschlagnahmten mehr als 1000 Verkaufsgegenstände.

Bis Oktober will die Polizei nun täglich Hütchenspieler, Verkäufer und "Ticketeros", die mit Handzetteln versuchen, Urlauber in Restaurants und Clubs zu locken, unter die Lupe nehmen. Auch die Lokale stehen im Fokus der Polizei. Bei einer nächtlichen Kontrolle vor wenigen Tagen, wurden gegen 87 Prozent der inspizierten Lokale und Etablissements Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die städtischen Verordnungen eingeleitet. (cze)

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Heinrich H. / Vor über 3 Jahren

Geile Headline! Ich habe aber das Gefühl, dass das Visier der Polizei am Ballermann auf maiximale Unschärfe eingestellt ist. Das, was die Polizei da veranstaltet, ist a) nie zielführend und b) Brot und Spiele für das geneigte, meist illuminierte Publikum an der Playa de Palma. Die Polizei ist doch hilflos mal 4!

almöhi / Vor über 3 Jahren

Wo ist der Beitrag vom Megachecker hingekommen? Haben die Verantwortlichen vom MM nicht den Mut, zur Wahrheit zu stehen?

Hajo Hajo / Vor über 3 Jahren

Einige Gastwirte erlauben den Händlern die Terrassen und Lokale zu betreten, oder tun nichts dagegen, auch wenn das nicht erlaubt ist und die Gäste es nicht wollen, alle 5 Minuten angelabert zu werden. Warum? Weiss der Teufel.

strandläufer / Vor über 3 Jahren

War gestern noch in Palma, Café Bosch alle 2 Minuten ein Taschenverkäufer. Den Höhepunkt dürfte ich in dem kleinen Park vor der Kathedrale erleben. Dort hat man den Eindruck, die illegalen Händler hätten diesen für sich gemietet. Wie auf einem Trödelmarkt reihte sich eine Decke an die nächste. Und alles war proppenvoll mit gefälschten Michael Kors Taschen und anderen Kopien. Dort muss die Polizei nur einmal mit 100 Mann auflaufen und den Schrott eventuell täglich beschlagnahmen. Ich denke, die ganze Sache ist so gewollt. Wenn die Kollegen aus Afrika gar kein Geld verdienen, müsste man, wie in Deutschland, Sozialhilfe zahlen.

Almöhi / Vor über 3 Jahren

@ megachecker

bin noch vor Ort am Ballermann! Du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen. A bissal ruhiger als im Vorjahr, so gut wie kein Kübelsaufen, aber sonnst alles beim alten. Aber alles ist voll von Bullen, die sich im Wegschauen üben.