Verwilderte Hunde reißen 250-Kilo-Schwein

| | Llubí, Mallorca |
Das Tier brachte stattliche 250 Kilo auf die Wage

Das Tier brachte stattliche 250 Kilo auf die Wage.

Foto: J. Bastida
Das Tier brachte stattliche 250 Kilo auf die WageEiner der Hunde ist ein Pitbull-Mischling

Ein Pitbull-Mischling und ein mallorquinischer Bullenhund, auf katalanisch Ca des Bou genannt, sind in Llubí über ein Mastschwein hergefallen und haben es getötet. Das berichtet die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. Es ist wiederholt vorgekommen, dass Hunde Lämmer und Schafe töten, aber dass sie über ein Schwein herfallen, hat es bisher noch nicht gegeben.

Die beiden Hunde rissen von einer Finca in Sa Marineta aus und entdeckten auf einem nahegelegenen Grundstück das Schwein. Sie bissen das Tier tot.

Die Lokalpolizei suchte daraufhin die Umgebung nach den verwilderten Hunden ab und griff die Tiere auf. Die Beamten übergaben sie anschließend dem Tierheim Natura Park.

Der Hundehalter wurde am nächsten Tag in der Polizeiwache vorstellig. Er gab zu Protokoll, dass seine Hunde von einem Unbekannten freigelassen worden waren. Der Schweinewirt aus Llubí will nun Anzeige erstatten. Zunächst muss der Verlust des Tieres in Geldwert umgerechnet werden, das Schwein brachte 250 Kilo auf die Waage.

Dass halbwilde oder vernachlässigte Hunde in ländlichen Gegenden von Mallorca Tiere reißen, kommt hin und wieder vor. So fielen in den vergangenen zehn Tagen in Felanitx freilaufende Hunde über zwei Schafherden her.  (cls)

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Nudelauge / Vor über 3 Jahren

Kann Mike nur voll zustimmen. Bitte aber nicht auf das Übel am anderen Ende der Leine vergessen. Es ist mindestens so groß! Wer "KILLERHUNDE" hält, müsste aber auch strafrechtlich mit massivsten Konsequenzen rechnen müssen. Vielleicht sollten auf Mallorca auch Hundesteuern in astronomischen Höhen eingehoben werden, das würde aller Wahrscheinlichkeit jede Menge Hundeproblem lösen.

Mike / Vor über 3 Jahren

Nadine, natürlich sind hier in erster Linie der Halter und die Politik gefragt. Nur muss schon erlaubt sein zu hinterfragen wozu es speziell "diese Art" Hund braucht, deren rassetypischen Eigenschaften sich im Unterschied zu anderen Hunderassen ausschliesslich auf die ursprüngliche Aufgabe des Hundekampfes zurückführen lässt. Aufgrund von Blut- und Zuchtlinie sind die mit einer Beisskraft ausgestattet, bei der kein Auge trocken bleibt, einem extremen Agressionspotential (wenn sie denn mal austicken) und führen gemäß Statistik die Todesfallquote unter Menschen (Achtung, nicht die reinen Beissvorfälle) neben Rottweilern einsam an. Also: Warum schafft man die Züchtungen nicht einfach ab? Die Frage beantworte mir mal.

Nadine / Vor über 3 Jahren

@ Heinz. Das sind Sie ja. Auch die Tierschützer sind hier. Was können schon wieder die Tiere dafür. Die Menschen sollte man zur Rechenschaft ziehen. Das Problem liegt am anderen Ende der Leine. Wie fasst immer. Warum wird immer gegen die Hunde gehetzt. Ach stimmt, weil die sich nicht wehren können. Hetzt doch über eure eigene Gattung.

Heinz / Vor über 3 Jahren

Hallo, wo bleiben denn die sogenannten Tierschützer?

Klauszilla / Vor über 3 Jahren

Warum diese Bestien nicht gleich abgeknallt werden, ist mir ein Rätsel. FLG Brenneke reinpumpen und gut ist.

Mats / Vor über 3 Jahren

@Mike: vielen Dank für Ihren Kommentar, ich kann Ihnen nur zustimmen. Was teilweise für abartig aggressive Hunde auf Mallorca rumlaufen, ist so nicht mehr tragbar. Ich bin oft mit meiner Frau beim Wandern auf Mallorca und wir treffen oft auf aggressive Hunde, meist an Ketten gehalten auf Fincas aber man bekommt schon Angst. Ist gibt leider viele Hundehalter auf Mallorca, die nicht dazu geeignet sind.

Mike / Vor über 3 Jahren

Man scheint hier ja recht entspannt mit dem Thema umzugehen. Wie wird irgendwann wohl das Leben eines Kindes aufgewogen? Auch in Kilo...?