Mehr Strafzettel wegen Saufereien an der Playa de Palma

| | Palma de Mallorca |
Lärm, laute Musik und viel Alkohol bestraft die Polizei an der Playa de Palma mit Geldbußen

Lärm, laute Musik und viel Alkohol bestraft die Polizei an der Playa de Palma mit Geldbußen.

Foto: Archiv

929 Strafzettel haben Polizisten in diesem Sommer wegen Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit verteilt – der Großteil von ihnen ging an Urlauber an der Playa de Palma. Das teilte Jose Hila, Bürgermeister von Palma de Mallorca, Angélica Pastor, Polizeistadträtin, und der Chef der Lokalpolizei, Josep Palouzié, am Dienstag in einer Pressekonferenz mit. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum verhängten die Polizisten lediglich 131 Bußgelder.

Die Stadt hatte die Playa de Palma im März zur speziellen Eingreifzone erklärt, dort sind Verstöße gegen die Benimmregeln besonders teuer. Angezeigt wurden Personen, die in Gruppen am Strand oder auf der Promenade lautstark Alkohol konsumierten, die Strafen liegen je nach Schwere des Vergehens zwischen 1500 und 3000 Euro. In 126 Fällen wurde in diesem Jahr der Höchstsatz verhängt.

Die hohen Strafen wenden sich gegen den Alkoholtourismus rund um den Ballermann: "Wir lassen es nicht mehr zu, dass die Playa de Palma ein Ziel für Saufurlauber ist", sagte Bürgermeister Hila, ein Wandel sei erkennbar, "doch was in 20 Jahren gewachsen ist, lässt sich nicht in ein paar Wochen verändern." (cls)

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Bussibär / Vor über 3 Jahren

Eines muss man schon anmerken, der Herr Bürgermeister Hila geht heldenhaft gegen den Sauftourismus vor. Zumindest tut er so! Die "Süchtigen" werden - wenn es wahr ist - abgestraft, wobei 929 Anzeigen gegen Besoffene bei ich weiß nicht wie viele tausende von Urlauber sich an der Playa de Palma tummeln und zum Teil wegsaufen. Und überhaupt nichts sagt der liebe Herr Bürgermeister über jene "Dealer" aus, die den alkoholsüchtigen Touristen die Droge verticken! Laut Benimmregeln ist "dealen" aber auch per Strafe verboten!

Megachecker / Vor über 3 Jahren

@ Benno: Sie scheinen ja ein Scherzbold zu sein! :-)

Argusaugen / Vor über 3 Jahren

929 Strafzetteln im Sommer ausgestellt .... bei zig Tausende Urlauber an der Playa de Palma ... wo waren den die Polizisten dann sonst bzw. was haben sie für ihr Gehalt geleistet. Diese Zahl grenzt ja an Arbeitsverweigerung!

Urlauber / Vor über 3 Jahren

Also eines versteh ich nicht, wenn der Alkoholkonsum und -verkauf an der Playa de Palma zu den genannten Zeiten verboten ist, wie kommt es dann beim Ballermann 6 zu derart krassen Missständen? Es ist Tatsache, dass man am Morgen in diesem Bereich beim Frühsport massiv aufpassen muss (Tag für Tag Glasscherben, Dreck rundum, Gestank, versauter Strand,etc.). Irgendwie greift das ganze Verbot nicht. an wem wird das wohl liegen?

Detlef / Vor über 3 Jahren

Lauter Aliens, aus Deutschland, England und Niederlande. Die kriegste nie zu fassen, die beamen sich einfach weg...

Benno / Vor über 3 Jahren

@Megachecker... als Sie die vielen Bullen gesehen haben, hoffentlich haben Sie da die Polizei gerufen

Nudelauge / Vor über 3 Jahren

Alle reden vom Saufen, vom Durst spricht keiner. Das ist mega ungerecht! :-)

Megachecker / Vor über 3 Jahren

Also bei meinem heurigen Urlaub an der Playa de Palma im Juni habe ich zwar jede Menge Bullen gesehen, dass sie aber den Benimmregeln zur Geltung verholfen hätten, davon habe ich nichts bemerkt. Und im Bereich von "Ballermann" 5 und 6 konnte man in der Früh (ca. 07:30 Uhr) die Auswirkungen des vorabendlichen und nächtlichen Gelages nicht nur sehen sondern auch riechen. Wer bitte hat da Strafzettel ausgestellt? Wenn da durchgegriffen worden wäre, hätte sich die Gegend nicht so präsentiert.

Mike / Vor über 3 Jahren

m.sastre, die Stadt hatte die Playa nach dem Wegfall der Benimmregeln im März doch zur speziellen Eingreifzone erklärt. Damit wurde wohl die Grundlage für die jetzigen Bußgelder geschaffen.

malle / Vor über 3 Jahren

@ m.sastre Das Sehe ich auch so...Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan und kann gehen. Und die herbeigewünschten Edeltouristen werden die Hotels an der Player de Palma nicht füllen