Brüssel soll Plan gegen Feuerbakterium absegnen

| | Palma, Mallorca |
Mitte Februar wurdne auf dem Gelände der Baleraenuniversität von Xylella befallene Rosmarinbüchse verbrannt.

Mitte Februar wurden auf dem Gelände der Baleraenuniversität von Xylella befallene Rosmarinbüsche verbrannt.

Foto: R.L.
Mitte Februar wurdne auf dem Gelände der Baleraenuniversität von Xylella befallene Rosmarinbüchse verbrannt.Im November 2016 wurde das Feuerbakterium erstmals an Kirschbäumen in Porto Cristo entdeckt.Landwirtschaftsminister Vicenç Vidal reist am Monatg nach Brüssel.

Das Schreckenswort im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Feuerbakteriums auf Mallorca heißt "Tilgungsprotokoll" (protocolo de erradicación). Diese EU-Regelung, die Brüssel zum Schutz vor Ausbreitung des gefährlichen Erregers "Xylella" vorsieht, will Landwirtschaftsminister Vicenç Vidal verhindern, und reist nun zur Absicherung der hier beschlossenen, moderateren Pläne nach Brüssel.

Auf den Balearen wurde vor einem Monat das sogenannte "Eindämmungsprotokoll" (protocolo de conteción) beschlossen, bei dem nur befallene Pflanzen vernichtet werden. Brüssel könnte unter Umständen vorschreiben, dass auch alle Gewächse im Umkreis von 100 Metern der kranken Pflanzen gerodet werden müssen.

Die Plage hat sich auf den Balearen seit der Entdeckung Ende November von 73 auf aktuell 132 Pflanzen erhöht. Da aber nun strenge Kontrollmaßnahmen gegen die weitere Ausbreitung im Gange sind, und das Meer rund um die Inseln automatisch als Schutzzone fungiere, bestehe die Hoffnung, dass Brüssel den Plänen der Balearen nun offiziell zustimmt. (am)

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