Denkmalschutzverband kritisiert Leuchtreklame

| | Coll d'en Rebassa, Mallorca |
Die Leuchtwerbung ist den Denkmalschützern ein Dorn im Auge

Die Leuchtwerbung ist den Denkmalschützern ein Dorn im Auge.

Foto: Arca

Palmas Denkmalschutzverband Arca spricht sich gegen Leuchtreklame aus, wie sie am Schornstein der alten Milchfabrik Ilma in Coll d'en Rebassa angebracht wurde. Arca will, dass die Fabrik als Industriedenkmal anerkannt wird. Der Schornstein ist das einzige Originalbauteil, das noch von dem Gebäude übrig geblieben ist.

Arca kritisiert, dass durch die Leuchtbuchstaben "Mega Fun Games" nicht nur der Schornstein sondern auch benachbarte Gebäude verunstaltet würden. Solche Industriebauwerke sollten nach Ansicht des Verbands frei von Werbung sein. Das Rathaus von Palma wurde aufgefordert, die Rechtmäßigkeit der Leuchtreklame prüfen.

Im Spätsommer 1940 begann die Schweizer Firma Nestlé mit dem Bau der Fabrik "Industrial Lechera de Mallorca" (Ilma) in Coll d'en Rebassa. Sie war eine von 18 Fabriken des Unternehmens in Spanien. Bis zum Verkauf 1978 arbeiteten dort 120 Personen. 1987 wurde das Werk geschlossen. 1998 begannen Umbauarbeiten auf dem Gelände,  der Schlot blieb erhalten. (cls)

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