Meeresbiologen schläfern Mallorca-Hai ein

| | Palma, Mallorca |

Avistamiento de un tiburón en la playa de Can Pastilla, Palma.

Foto: Youtube: Ultima Hora
Der kleine Blauhai wurde am Wochenende an drei Stränden Mallorcas gesehen

Der kleine Blauhai wurde am Wochenende an drei Stränden Mallorcas gesehen.

Foto: Ultima Hora
Der kleine Blauhai wurde am Wochenende an drei Stränden Mallorcas gesehenMeeresbiologen und Rettungsschwimmer haben den Hai an den Strand gezogen

Der Blauhai, der am vergangenen Wochenende Badegäste an drei Stränden Mallorcas verschreckt hatte, ist eingeschläfert worden.

Rettungsschwimmer und Mitarbeiter des Palma Aquariums hatten den Hai am frühen Sonntagabend im Meer vor der Playa de Palma einfangen können. Nach einigen Untersuchungen hatten Meeresbiologen festgestellt, dass das Tier schwer am Kopf verletzt war, der Haken einer Angelschnur ragte aus dem Maul. Noch am Sonntagabend wurde der 1,5 Meter lange Fisch eingeschläfert.

Zuerst war der Blauhai am Samstag im Meer vor Illetas gesehen worden, am Sonntagmorgen tauchte er in Strandnähe vor Cala Major auf, später sichteten Badegäste und Rettungsschwimmer den Hai im Wasser vor der Playa de Palma. Obwohl Augenzeugen bei den drei Vorfällen von unterschiedlichen Größen sprachen, gehen Experte davon aus, dass es sich um dasselbe Tier handelte.

Blauhaie sind im Mittelmeer keine Seltenheit, jedoch gelangen die Raubtiere selten in Küstennähe. Sie gelten als nicht aggressiv, Überfälle auf Menschen sind äußert selten.

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Nadine / Vor über 2 Jahren

Wahrscheinlich war der Hai gar nicht verletzt oder krank. Man hat ihn nur eingeschläfert damit die Leute Ruhe geben. Aber eigentlich gehört das Meer den Meeresbewohnern wie auch diesem Hai.

Patricia / Vor über 2 Jahren

Gut, dass das Lebewesen von seiner Pein befreit ist. Ich vermute fast, dass es von der Kreatur Mensch Hilfe erhoffte. Es waere keine Ausnahme, dass verletzte Raubtiere auf sich aufmerksam machen, sich dem Mensch aus dem alleinigen Grund naehern weil sie auf Hilfe hoffen.

wolfgang / Vor über 2 Jahren

unglaublich wie die menschen so schnell in panik geraten wegen eines fischchens,,,,oh gott da lebt noch was im meer,,,,zum glück wurde kein mensch bei der panik zu tode getrammelt...

Sibylle / Vor über 2 Jahren

@ Carlos: Korrekt! Für viele Menschen ist ein Hai der „Inbegriff des Schreckens“, obwohl nur äußerst wenige Menschen zu Opfern werden. Zwischen 50 und 80 Haiangriffe weltweit werden dem International Shark Attack File, (www.sharkattackfile.net) dem globalen Sammelregister, pro Jahr gemeldet. Nur 5 bis 15 davon enden überhaupt tödlich. So tragisch dies im Einzelfall ist, sollte man die Relation im Auge behalten: Millionen Menschen baden und tauchen täglich im Meer - auch für sie ist das Risiko, von einem Hai angegriffen zu werden, minimal. Es sterben pro Jahr mehr Menschen durch Bienenstiche oder Blitzschlag. Im Jahr 2000 wurden allein 150 Menschen durch herabfallende Kokosnüsse getötet.

SAÑTIÑO / Vor über 2 Jahren

Einfach nur leichtsinnig von den Schaulustigen, im Wasser das mit Handy aufzunehmen u hinterher zu gehen um das festzuhalten wie ich beobachtet habe ! Und wenn der Hai zugebissen hätte !!! Oh je wäre es ein Desaster !

Carlos / Vor über 2 Jahren

Im Mittelmeer leben etwa 46 Haiarten, das verschweigen die meisten Reiseanbieter und Toutiverbände geflissentlich, um niemanden zu verschrecken. Überraschend ist die auffallend geringen Häufigkeit von Haiangriffen gegenüber Menschen. Fakt ist bisher, dass Haie in der Region nur mit einer fast zu vernachlässigen Häufigkeit von 0.42 Fällen im Jahr überhaupt Menschen beissen (Quelle: sharkinfo.ch). Nicht überraschend ist der mediale Hype, der ausbricht, wenn mal ein Hai gesichtet wird. Hängt´s tiefer!