Mini-Protestaktion von Tourismuskritikern

| | Plaça Cort, Palma, Mallorca |
Die Demonstranten luden die Passanten zu einem Snack und Gesprächen ein

Die Demonstranten luden die Passanten zu einem Snack und Gesprächen ein.

Foto: J. Martiny

Eine kleine Gruppe von Anhängern der Plattform "Ciutat per a qui l'habita" (Die Stadt den Einwohnern) hat sich am Samstagvormittag zur einer Kundgebung vor dem Rathaus in Palma getroffen. Zuschauer sprechen von 18 Personen, die friedlich mit Plakaten und einem kleinen Picknick auf ihr Anliegen aufmerksam machten. Sie sind gegen zu viele Touristen in Palma und auf Mallorca.

Die Gruppe hatte Mitte Juli bereits auf dem Borne demonstriert: "Wir kämpfen für mehr öffentlich Raum. In der Stadt geht es nur noch ums Geschäft, da trägt der Tourismus natürlich mit Schuld", sagte damals ein Teilnehmer gegenüber dem MM. Die Urlauberzahlen sollen gedeckelt werden und keine neue Hotelbetten in der Hauptstadt von Mallorca entstehen, fordern sie. "Es geht uns dabei nicht nur um die City, sondern auch um die Umwelt." (cls)

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Maria Pfeffer-Gleißner / Vor über 3 Jahren

Die wunderschönen Seiten Mallorcas bewahren mit gemäßigtem Tourismus sollte als Priorität bei allen Verantwortlichen stehen. Massentourismus, Sauftourismus und Bauboom bringen schnelles Geld, ja auch im Staatssäckel, aber keinen nachhaltigen Ruhm mit sich. Die Insel boomt mehr denn je, auch aufgrund der inzwischen sehr unsicher gewordenen Urlaubsziele. Die Gier muss hier mit Vernunft besiegt werden, sonst hält es kaum ein Bewohner mehr aus. Ich besuche seit vielen Jahren die Insel zum Wandern entweder im Frühjahr oder Herbst und liebe Mallorca über alles. Selbstverständlich würde ich auch mehr bezahlen, wenn dafür z.B. die Angestellten im Hotel- und Gaststättenwesen weniger ausgebeutet, die erwirtschafteten Überschüsse nicht größtenteils in den Großkonzernen in allen Herren Ländern verschwinden, sondern auf der Insel blieben und sinnvoll verwendet würden. Somit wäre auch den einfachen Menschen, die Mallorca ihre Heimat nennen geholfen und sie müssten sich weniger einschränken, weil die nimmersatte Touristenwalze alles überrollt. Wasserknappheit, Müllberge, verstopfte Straßen, die Art von Gästen, denen der Unterschied zwischen verantwortungsbewusst und unmöglich nicht bekannt bzw. egal ist, würden wir bei uns auch nicht als Dauerzustand tolerieren. Das bedeutet: Schluss mit dem Bau von Bettenburgen, incl. Genehmigungen für Aufstockungen bereits bestehender Hotels, weg vom Billig- und Sauftourismus, sowie vor allem in den Sommermonaten Mai bis September eine Reduzierung der Gästezahlen durch z.B. Kontigentierung der Flugverbindungen, .... Wer in Mallorca am Freitag an- , dann am Sonntag wieder abreist und außer Ballermann nichts von dieser schönen Insel gesehen hat, sollte hier sowieso kein zweites mal mehr willkommen sein!

MALLEFan / Vor über 3 Jahren

@ geli: Ja, so ist es mit denen, die nur vom "bekommen" leben. Hast aber schon geschnallt, dass Spanien am Tropf der EU hängt. Dies bedeutet, dass Spanien (Mallorca gehört auch dazu) aus eigener Kraft nada, niente, nichts schafft. Also bitte nicht so großkotzig auftreten! Und das, was die Urlauberinnen und Urlauber auf Mallorca lassen, ist zusätzliches gutes Geld, wenn ich nicht irre!

geli / Vor über 3 Jahren

wieso ist mallorca wegen der turisten in der neuzeit angekommen? was bringen sie neues mit?müll! überfüllte strände, volle omnibusse mit gut riechenden personen. lliegale ferienvermietung sodass die residenten kaum mehr mietwohngen finden. was bleibt bei den beschäftigten in der hotelbranche und den restaurants von den guten umsätzen übrig? .

Heinz / Vor über 3 Jahren

Behirnen heißt verstehen, nicht nachdenken... ihr behirnt das offenbar nicht. Alles klar?

MALLEFan / Vor über 3 Jahren

Ob die Proponenten dieser Mikrodemo es auch behirnen, dass diese ach so ungeliebten Urlauberinnen und Urlauber monetär usw. einen wesentlichen Anteil daran leisten, dass die Insel Mallorca in der Neuzeit angekommen ist?! Es liegt in der Hand der Entscheidungsträger Mallorcas, dass den auch von Urlaubern nicht gewünschten und unbeliebten "Sauftouris" deren Aufenthalt auf Mallorca miese gemacht wird. Diese Aufgabe kann Mallorca niemand abnehmen!