Mit Eigenbau-Türöffner Diebstähle in 50 Hotelzimmern

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Mit einem Lesegerät Marke Eigenbau verschaffte sich der Dieb unbemerkt Zutritt zu den Hotelzimmern.

Mit einem Lesegerät Marke Eigenbau verschaffte sich der Dieb unbemerkt Zutritt zu den Hotelzimmern.

Foto: Polizei
Mit einem Lesegerät Marke Eigenbau verschaffte sich der Dieb unbemerkt Zutritt zu den Hotelzimmern.Eine Hotelkamera zeichnete den Mann auf.

Mit einem selbstgebastelten Elektro-Gerät hat ein junger Mann es geschafft, in zahlreichen Hotels auf Mallorca Zimmertüren, die mit elektromagnetischen Schlüsselkarten gesichert waren, zu öffnen und so zahlreiche Gegenstände der Gäste zu stehlen. Mit Hilfe seiner Eigenbau-Vorrichtung konnte der Dieb sich stets völlig unbemerkt Zugang zu den Zimmern verschaffen, teilte die Polizei mit

Der Polizei wurden unterdessen seit Ende 2016 verstärkt Diebstähle in den Hotels gemeldet, so dass die Beamten und die Hoteliers auf die Vorfälle aufmerksam wurden. Mitte Oktober konnte der aus Albanien stammende Mann auf frischer Tat in einem Hotelzimmer in Magaluf entdeckt werden. Ihm gelang es zwar, nach einem Handgemenge zu fliehen, doch Beamte der Guardia Civil stellten das Elektrogerät sicher und nahmen später auch den Mann fest.

Jetzt werden dem Täter mindestens 50 Einbrüche in Hotelzimmer in Palma und Calvià auf Mallorca sowie in Ibiza und Barcelona zur Last gelegt. Bei dem Täter wurden diverse Computer, Uhren, Kameras und weitere Wertgegenstände sichergestellt.

Kommentar

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Elektrobert / Vor etwa 1 Jahr

Ja - sehr bedauerlich ! Noch bedauerlicher , weil Eines offenbar wird : Die Programmierung der Schlösser bezüglich der Entsperrung ist allzu primitiv . Vermutlich ist der Schlüssel eine Zahl zwischen 1 und 1024 , ohne Sonderzeichen und ohne Sperre nach dreimaliger Fehleingabe . Sowas überwindet ein Realschüler auch mit einem "GameBoy" und einer plattgedrückten Drahtspule .

Elektrobert / Vor etwa 1 Jahr

Das dargestellte "Herz" sieht mir aus wie ein "Arduino uno" den es als funktionsidentischen Nachbau schon für unter 10€ gibt . Damit alleine ist aber keine Türe zu öffnen , wenn man nicht die richtigen Ports mit den richtigen externen Elementen beschaltet und die passende Software ( "Sketch") verwendet . Obendrein muss man noch die Funktionsweise der Schlösser kennen . Die Sache ereinnert mich etwas an die "ewige Telefonkarte" , die wohl auch auf dem "Arduino" oder einer "Raspberry" basierte .

mallorca - fan / Vor etwa 1 Jahr

Klasse Hinweis. Jetzt brauch ich nur noch jemand, der mir die Vorlage nachbaut. (;-)