Weniger Terrassenplätze zum Saisonstart

| Palma |
Gilt als eine der für Fußgänger zu engen Straßen: Die Calle Fábrica im Santa Catalina-Viertel.

Gilt als eine der für Fußgänger zu engen Straßen: Die Calle Fábrica im Santa Catalina-Viertel.

Foto: T. AYUGA

Die Stadt Palma will bei der geplanten Reduzierung der Gastro-Terrassen auf die Tube drücken. Wie die Tageszeitung "Utlima Hora" berichtet soll die neue Verordnung noch vor Saisonbeginn auf den Weg gebracht werden. Am Montag waren deshalb Vertreter der Bars und Gaststätten zu einem Treffen mit Bürgermeister Antoni Noguera in das Rathaus gekommen.

Man sprach über die kritischen Punkte wie genügend Platz für Fußgänger, etwa in der Calle Fábrica im Santa Catalina-Viertel. Gegenvorschläge müssten allerdings bis zum Donnerstag eingereicht werden. Bei der geforderten minimalen Breite des Platzes für Fußgänger geht es um einen halben Meter. Die bislang zwei Meter sollen auf "durchgängig" 2,50 Meter "ohne Hindernisse" erweitert werden.

Die Gastronomen halten diese Regelung für geschäftsschädigend, wenn man sie durchgehend für jede Zone anwende. Im Santa Catalina-Viertel hätte das zur Folge, dass 42 Prozent der Terrassen verschwinden würden. Wie die "Ultima Hora" weiter berichtet, haben die Gastronomen jedoch Hoffnung, eine Einigung mit der Stadt zu erzielen.

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor etwa 1 Jahr

Nicht die Touristen sind die Plage auf der Insel, sondern die Profiteure. Es gibt nichts was sie nicht nutzen um alle auszubeuten, egal ob das schlecht bezahltes Personal betrifft oder behördliche Regeln und Anordnungen einfach zu ignorieren. Die linksorientierte Regierung tut ein übriges dazu, in dem sie sich um Wolken Kuckucksheime kümmert, z.B. Katalanisch etc. aber nicht in erster Linie um die Durchsetzung ihrer hoheitlichen Aufgaben. Es läuft wie in DE, wo der übertriebene Liberalismus zur Handlungsunfähigkeit und am Willen der Bürger vorbei führt.

rokl / Vor etwa 1 Jahr

Terrassen sind eine gute Sache. Man kann im Freuen sitzen und Luft und Sonne genießen. Aber diese Möblierung hat Ausmaße angenommen, die man nicht mehr tolerieren kann. In Cala Millor ballen sich die Fußgänger auf immer kleiner werdenden Flächen. Egal ob Rasen oder Parkplatz(!), alles wird zugestellt. Das gleich Bild in Cala Ratjada. Am Nachmittag wird dann noch eine Stuhlreihe mehr auf den Gehweg gestellt, um die Rückkehrer von Strand abzufangen. Für Passanten bleibt dann gerade mal ein Meter Platz, was aber die Behörden nicht interessiert.

Hajo Hajo / Vor etwa 1 Jahr

Je weiter sich die Terrassen auf öffentlichen Wegen und Strassen ausbreiten, um so mehr werden Rettungsfahrzeuge, Policia und die Feuerwehr gehindert zügig am Ort von Ereignisse zu sein. Des Weiteren ist es wichtig die Klagen der Anwohner über Lärmausbreitung bis in die Nachtstunden hinein ernst zu nehmen. Denn sie partizipieren in keinem Falle von den Geschäften der Betreiber.