Strand von Can Picafort soll Sand aus Alcúdia bekommen

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Wie Sand am Meer: Laut einer Studie akkumuliert Alcúdia jedes Jahr 2.354 Kubikmeter Sand.

Wie Sand am Meer: Laut einer Studie akkumuliert Alcúdia jedes Jahr 2.354 Kubikmeter Sand.

Die Bürgermeister von Mallorca Nordgemeinden Alcúdia, Muro und Santa Margalida haben eine Art Sand-Transfer beschlossen, um die Strände der beiden letztgenannten aufzufüllen. Während es in Can Picafort und der Playa de Muro an Sand mangelt, hat er sich an der Küste von Alcúdia angehäuft und ist dort zu einem Problem geworden.

Wie die Online-Ausgabe der Tageszeitung Ultima Hora meldet, haben die Bürgermeister der drei Gemeinden bereits vor wenigen Tagen mit der Küstenbehörde Kontakt aufgenommen.

Die Idee ist aus einer Studie der Balearen-Universität UIB entstanden, wonach die Meeresströmung regelmäßig Sand an der Küste von Can Picafort und der Playa de Muro abträgt und gleichzeitig in Alcúdia anhäuft. Eine der Ursachen liegt in der Urbanisierung der Küstenstreifen und dem Bau von Häfen.

Dass zu viel des Guten auch nicht erwünscht ist, betonte Alcúdias Bürgermeister Antoni Mir. Am Strand von Port d'Alcúdia mussten 2017 400 LKW-Ladungen Posidionia abgetragen werden. Aus dem Seegras entsteht in einem langwierigen Prozess neuer Sand. Das Problem: Häuft es sich an der Küste an, beginnt es stark zu riechen.

Außerdem werde in Alcúdia dadurch der Abfluss des s'Estany dels Ponts verstopft, dem kleinen Binnensee in Alcúdia. Der müsse regelmäßig von der Gemeinde gereinigt werden.

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