Weiter Streit um geplante Kläranlage in Can Picafort

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Blick auf die manchmal überlastete Kläranlage in Playa de Muro.

Blick auf die manchmal überlastete Kläranlage in Playa de Muro.

Foto: MM-Redaktion

In der schon Jahre dauernden Auseinandersetzung mit der spanischen Zentralregierung um den Bau einer neuen Kläranlage in Can Picafort im Norden von Mallorca lässt die zuständige Gemeinde Santa Margalida nicht locker. Man werde demnächst juristisch gegen die Entscheidung Madrids vorgehen, eine Befragung der Bevölkerung in dieser Angelegenheit zu untersagen.

Zur Entlastung der Kläranlagen von Alcúdia und Playa de Muro besonders im Sommer hatte die Zentralregierung grünes Licht für den Bau einer weiteren in Can Picafort gegeben. Santa Margalida steht dagegen auf dem Standpunkt, dass der Bau Gemeindeangelegenheit ist, und will die Menschen abstimmen lassen. Ohnehin ist Bürgermeister Joan Monjo strikt gegen die Errichtung einer neuen Kläranlage.

Statt eines Neubaus plädiert Santa Margalida seit Jahren für einen Ausbau der teilweise im Naturschutzgebiet liegenden Kläranlage in Playa de Muro. (it)

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Uschi / Hace about 1 year

Hajo Hoja : warum gehen Sie nicht in die Komunalpolitik ? Da können sie ihr Wissen voll einsetzen !

Hajo Hajo / Hace about 1 year

Tigermücken leben nicht in Gewässern von Kläranlagen. Die sind ihnen zu giftig. Und auch für die Landwirtschaft ist der Klärschlamm nicht mehr brauchbar. Mücken brauchen stehende Wässer, wie Brackwasser, Tümpel und Regentonnen etc.etc. Eine Deponie voll Autoreifen ist das idealste Revier, dass sie sich nur wünschen können.

Kackerino / Hace about 1 year

...........................dann wäre ja wohl das Zuschütten von Albufera die nächste , volksgesundheitserhaltende Maßnahme . Da werden die Tigermücken aber doof gucken .

Hajo Hajo / Hace about 1 year

Deswegen will man ja eine Anlage bauen, die auf dem neuesten Stand ist.

Kackerino / Hace about 1 year

Wenn ich die grossen Wasserflächen auf dem Luftbild sehe , fällt mir ein , dass solche riesigen , offenen Nachklärbecken schon lange nicht mehr Stand der Technik sind . Das ist pure Landflächenverschwendung , dort könnte besser z.B. ein Ableger vom "Dorf Münsterland "stehen . Die in den Teichen ablaufende Nachreinigung kann eine zeitgemässe , kompakte Anlage ebenfalls leisen - ohne Einsatz von Chemiegift oder Biokillern zur Bekämpfung der dort aufwachsenden Mückenbrut .

Hajo Hajo / Hace about 1 year

uschi@ Wenn Sie "Nichtwisser" nicht wissen, was mit der Ecotasa passiert, lesen Sie einfach das Mallorca Magazin. Wenn Sie Im oberen Suchfeld "Ecotasa" eingeben werden Ihnen alle bisherigen Artikel darüber aufgelistet.

Im überigen ist die Entsorgung originäre Aufgabe der Kommune und hat mit der Ecotasa bisher auch nichts zu tun. Die menschlichen Hinterlassenschaften sind zu entsorgen, so oder so.

uschi / Hace about 1 year

An Hajo hajo ! Na sie Besserwisser. Na dann verraten sie mir mal, was macht man denn mit der Touistensteuer ?

Hajo Hajo / Hace about 1 year

Uschi@ es geht darum, dass die Anlage erforderlich ist und alle Abwassergebühren zu entrichten haben die die Suppe erzeugen. Und da trifft es vor allem die Einwohner. Touristensteuer zu verwenden ist als falsch, denn wer Touristen Unterkunft gewährt und kassiert, ist hier am Zuge. Also der Hauseigentümer. Ist doch in DE auch nicht anders.

Uschi / Hace about 1 year

Was gibt es da so lange zu überlegen , wenn es um die Umwelt geht ! Kassieren Millionen im Ort von der Touristensteuer !!!

Hajo Hajo / Hace about 1 year

Auch hier wieder die alte Leier nach St. Florian. Alle sind selbstverständlich für Umweltschutz und Reingung der Abwässer, aber bitte nicht dort wo sie von den Gegenern auch noch selbst erzeugt werden.