Deutsche Urlauber verprügeln offenbar deutsche Bettler

| | Palma, Mallorca |
Ortspolizisten und die deutschen Urlauber in der Nähe des Tatorts.

Ortspolizisten und die deutschen Urlauber in der Nähe des Tatorts.

Foto: Sepúlveda/UItima Hora

Vier deutsche Mallorca-Urlauber haben offenbar zwei ebenfalls aus Deutschland stammende Bettler an der Playa de Palma zusammengeschlagen. Der Zwischenfall ereignete sich laut der Ortspolizei bereits am Mittwochabend gegen 20 Uhr. Die Deutschen gaben der Zeitung "Ultima Hora" zufolge zu, in eine handgreifliche Auseinandersetzung mit den Bettlern verwickelt gewesen zu sein. Herbeigeeilte Polizisten fanden die Opfer blutend vor und nahmen die Personalien der mutmaßlichen Angreifer auf. Sie sind alle zwischen 20 und 25 Jahre alt. Die Opfer wurden ins Krankenhaus Son Llàtzer gebracht.

Die Touristen behaupteten gegenüber den Beamten, den Bettlern während eines anderen Urlaubs vor drei Wochen Geld gegeben zu haben, um ihnen die Rückreise nach Deutschland zu finanzieren. Als sie die Männer beim jetzigen Urlaub wieder an der Playa de Palma sahen, hätten sie sich reingelegt gefühlt. Einer der Bettler habe sie angespuckt, woraufhin es zu der Schlägerei gekommen sei. (it)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Heiner Weseloh / Vor 6 Monaten

Als Betroffener muss ich mich hier korrigierend zu Wort melden, da aufgrund oberflächlicher, schlechter journalistischer Arbeit jener Vorfall mich inzwischen in zweifacher Hinsicht zum Opfer macht. Einmal als Opfer betrunkener, gewaltbereiter Touristen mit unterirdischer Erziehung und nun auch noch Rufmord begangen wird (das erste Restaurant verweigert mir inzwischen den Einlass). Und da nicht zuletzt auch ein strafrechtliches Verfahren läuft, möchte ich darauf hinweisen, dass die in der Presse verbreiteten Tatsachen nicht der Wahrheit entsprechen. Einmal bin ich nicht obdachlos und zum zweiten wurde ich an gespuckt, nicht umgekehrt. Vielmehr ist folgendes richtig: ich dass an diesem Tage wie auch die Tage zuvor mit dem obdachlosen Bettler S., bekannt aus der RTL Serie „ von der Höhle in die Villa“ in der Schinkenstrasse zusammen. Ich hatte es erst vor kurzem kennengelernt und ihn ein paar Tage bei mir aufgenommen. Er war schwer verwahrlost und so konnte er wenigstens Mal Duschen, sich den 300 Tagebart rasieren und neu einkleiden (wie es möglich sein soll, dass laut Aussage der Touristen, diese ihn nach 4 Wochen im neuen Look wiedererkannt haben, ist mir schleierhaft. Vielmehr sind die Jungs anscheinend Dauergäste hier und fallen immer wieder durch alkoholbedingte Verhaltensweisen auf, die sicher von Werten gegen 2 Promille herrühren.) Meine Wohnung ist unweit des Megaparks und so setzte ich mich oft zu S.. Was man sich da zum Teil anhören muss, ist so übel, dass mir manchmal die Tränen kamen. Man vergisst schnell, dass es auch Schicksale gibt, die keine Alkoholiker sind und unfreiwillig dort sitzen. So kamen an besagtem Tag diese 5 volltrunkenen, jungen Männer auf S. eingestürzt und beschimpften ihn, wie richtig in dem Artikel beschrieben, wobei es um angebliche 40€, ein Flugticket usw. ging. Wer hier die Wahrheit spricht, kann ich nicht beschwören, aber die Jungs waren so aggressiv, dass ich aufstand und die senegalesischen Straßenverkäufer zur Hilfe holte. Darauf hin beruhigte sich die Situation kurz und ich gesellte mich wieder zu S., der sich inzwischen ruhig mit dem Anführer austauschte, dass es sich hier wohl um eine Verwechslung handelt. Die anderen 4 machten inzwischen aber mich als Hassobjekt aus und fingen an mich als faulen Alkoholiker zu beschimpfen. Meine Erklärungsversuche, dass ich eine teure Wohnung um die Ecke habe und was ich hier tue, waren ungehört. Ich wurde beleidigt und beschimpft. Als einer dann aber aus der zweiten Reihe mich anspuckte, und zwar obendrein so ein dicker, fetter Rotz in meinem Gesicht landete, stand ich wieder auf, diesmal wütend. 3 Sekunden später landete die erste Faust in meinen Gesicht und dann ging die Prügelei los. ( Wer anderes behauptet, sollte erst Bedenken, dass alles von einer Überwachungskamera über uns aufgenommen wurde). Zum Glück kam die Polizei innerhalb von 3-4 Minuten, die Kavallerie sozusagen, die sogleich auch die Knüppel zur Hand nahm und diesem Gesindel dann nochmal eine verpasste. Auf Wunsch, auch von der Polizei, habe ich Tags darauf Anzeige erstattet und werde auch zivilrechtlich in D gegen die Jungs Vorgehen. Ich bin vor ein paar Jahren in Frankfurt von der Bundespolizei und der Deutschen Bahn wegen Zivilcourage ausgezeichnet und mit 400 € belohnt worden, weil ich genau so einen randalierenden Trupp von Fussball rowdies zur Verhaftung geführt habe, die Frauen in der S-Bahn bedrohten. Man darf sich auf was gefasst machen. Heiner Weseloh, Arenal und Baden-Baden

insider / Vor 6 Monaten

Ach,der Heinzi,feuert imer noch seinen Hauptschulabschluss..

Hajo Hajo / Vor 6 Monaten

Gäbe es die sozialen Dienste der kirchlichen Organisatione nicht, müssten Menschen auf der Strasse verhungern, ohne ärztliche Betreuung frühzeitig sterben und viele Senioren keinen Pflegeplatz bekommen. Es ist eine Schande sondersgleichen, wenn das reiche Deutschland darauf angewiesen ist, dass soziale Dienste sich um die katastrophalen Folgen einer völlig verfehlten Sozialpolitik kümmern müssen. Ob das Unterkünfte für "Entmietete" Alte und Rentner sind, Suppenküchen für Arme, vor allem die ehrenamtlichen Tafel die sich noch in den Dreck ziehen lassen müssen, Kindertagesstätten, Hausbetreung und Pflegedienste, etc.etc. Das zu viele Mitmenscheh durch das soziale Netz gefallen sind, hat die Deutsche Politik verursacht und zu vertreten. Aber WAS kümmert sie das? Ganz im Gegenteil beschimpfen sie alle diese Menschen als Nazis, wenn sie zur AfD gehen oder diese wählen. Sie wollen nicht Bedürftige 2. oder 3. Klasse sein!! Fazit = in unserer Heimat stimmt etwas ganz und gar nicht mehr.

mallorca - fan / Vor 6 Monaten

@ Hajo - Die Kirchen in Deutschland verprassen jede Menge Spenden und Steuergelder. - z.B. 30 Mio. für einen Bischofssitz - 100.000 für ein neues Dach, damit der Adventskranz richtig schwebt.

Habe ich jetzt Ihr Mitgefühl, wenn ich jeden Sonntag nach dem Gottesdienst einen Pfaffen krankenhausreif prügele, weil ich mich vera … fühle ??? Merke:

Wer den falschen Leuten spendet ist selbst schuld !!!

Hajo Hajo / Vor 6 Monaten

Es ist leider auch so, dass das Bettlerunwesen um sich greift und auch organisert wird. Ob das hier zustrifft weiss keiner. Aber nochmal, wenn die jungen Männer tatsächlich aufgrund von Argumenten und Klagen Geld für den Heimflug gegeben haben und 3 Wochen später nachfragen, warum die Kerle immer noch hier sind, müssen sie sich dafür nicht anspucken und blöd anreden lassen. Ob die Prügelei nicht hätte vermieden werden können, ist erst mal zu klären.

Heinz / Vor 6 Monaten

Schon wieder dieser insider(!!)mit seinen inqualifizierten "Unkommentaren".

joewandsbek / Vor 6 Monaten

Bettler? Die Typen machen sich einen schönen Sommer ohne Kohle. Die machen auf Mitleid und kassieren ab, so auch bei den Urlaubern. Und wenn das Wetter schlechter wird, geht's zum Konsulat für den Heimflug.

rokl / Vor 6 Monaten

Mir erscheint das seltsam. Wer gibt denn irgendwelchen unbekannten Personen einfach Geld, ohne zu wissen, welchen personellen Hintergrund diese Leute haben. Und wenn vier kräftige Burschen zwei sicher nicht sehr trainierte Bettler krankenhausreif schlagen, dann ist das nicht nur unfair sondern auch brutal. Auf der einen Seite hilfreiche Samariter und dann brutale Schläger, das stinkt zum Himmel.

Insider / Vor 6 Monaten

Alle in den Flieger und ab nach DE Schlaeger und Asis braucht man hier nich Danach 3Jahre wieder Einreiseverbot Wird dann in der Bild veroeffentlicht und dient als Abschreckung fuer weitere Kriminelle

Hajo Hajo / Vor 6 Monaten

Also wenn das stimmt, was die Männer sagten, Geld für den Heimflug gegeben zu haben, dann kann man den Unmut schon verstehen. Denn Anspucken müssen sie sich dafür nun mal nicht lassen. - Soziale Schwierigkeiten der Bettler kommen nicht von ungefähr und haben zumeist persönliche Ursachen, wie man schliessen kann.