Allein im Juli 2017 waren im Durchschnitt 3839 Fahrzeuge in Richtung Leuchtturm unterwegs. | P. Pellicer

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Ab dem 2. Juli sollten Busse tagsüber den Autoverkehr zum Leuchtturm von Formentor ersetzen. Doch es gibt Probleme bei der Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl von Bussen und Fahrern. In der nächsten Woche will die Gemeindeverwaltung von Pollença bekanntgeben, ob der Service am 9. oder 16. Juli starten kann.

Geplant ist, dass in diesem Sommer alle 30 Minuten ein Bus mit 55 Sitzplätzen von der Playa de Formentor zum Leuchtturm fährt. Das heißt, dass er täglich von maximal 990 Personen besichtigt werden kann. Vor zehn Uhr und nach 19 Uhr ist die Anfahrt im eigenen Auto erlaubt.

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Der Verkehrsbeauftragte von Pollença, Miquel Angel Sureda, sprach am Mittwoch von "Problemen", in der Hauptsaison genügend Busse und Fahrer unter Vertrag zu nehmen, ein Bus werde extra vom Festland herangeschafft. Er schloss zudem aus, dass die Busverbindung von Port de Pollença zur Playa de Formentor mit der gleichen Frequenz beibehalten werden kann.

Die Kontrolle des Fahrverbots für Privatfahrzeuge soll von der Guardia Civil übernommen werden. In der kommenden Saison seien auch Videokameras denkbar. Im Juli 2017 machten sich durchschnittlich 3839 Fahrzeuge auf den Weg zum Leuchtturm. (mais)