Positive Signale: In der Auffangstation des Tierheims von Palma müssen immer weniger Tiere eingeschläfert werden. | Miquel Borras

Palmas Tierheim Son Reus kommt dem Ziel, keine Hunde mehr einzuschläfern, nach eigenen Angaben immer näher. In diesem Jahr habe dort erst ein Tier sein Leben gelassen, heißt es. Die Zahlen seien bereits in den vergangenen fünf Jahren drastisch zurückgegangen, berichtet „Ultima Hora”. 2013 waren in der Tierstation noch 132 Hunde eingeschläfert worden.

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Dieser Rückgang, so Son-Reus-Tierarzt Pedro Morell, sei ein großer Erfolg. Gleichzeitig stellt er aber klar, dass sich die Zahlen nur auf gesunde Tiere beziehen, die nicht adoptiert werden, nicht auf kranke, von denen nach wie vor viele eingeschläfert werden müssen. Der für Umwelt, Landwirtschaft und Tiere zuständige Koordinator der Stadt Palma, Josep Maria Rigo, erinnerte daran, dass es in Son Reus auch nach wie vor rund 1000 Katzen gibt und rief zur Adoption auf. 70 der Tiere seien in diesem Jahr bereits eingeschläfert worden.

Unterdessen beklagt eine Tierschutzgruppe die Zustände in Son Reus und fordert die Absetzung des Direktors. Der Einrichtung wird vorgeworfen, misshandelte Hunde an ihre Besitzer und Peiniger zurückzugeben; außerdem seien die Haltungsbedingungen nicht tiergerecht. (cze)