Millionenstrafen fürs Ankern über Seegras drohen

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Kontrolleure weisen Bootsfahrer zurecht.

Kontrolleure weisen Bootsfahrer zurecht.

Foto: Archiv Ultima Hora

Motorboot- und Segelyachtfahrer aufgepasst: Die balearische Landesregierung will mit empfindlichen Strafen Menschen beikommen, die ihre Anker etwa über Seegraswiesen vor Mallorca auswerfen. Bis zu zwei Millionen Euro können fällig werden, wie es in einer Verordnung heißt, die am Freitag verabschiedet wurde. Eine Landkarte mit geschützten Posidonia-Arealen gibt es zwar schon, sie ist aber unvollständig. Das Landes-Umweltministerium muss nun ein detailliertes Kartenwerk erarbeiten.

Mit der neuen Verordnung kommt die Landes-Regierung Umweltgruppen entgegen, die diese schon jahrelang gefordert hatten. Der Grund ist, dass sich die Zahl der Yachten und Schiffe rund um Mallorca stetig erhöht.

Was die an Land gespülten Seegrasblätter angeht, so verbietet die Verordnung ausdrücklich, sie von Stränden ohne Liegen- und Reinigungservice in ländlichen Gebieten zu entfernen. Von städtischen Stränden wie etwa der Playa de Palma dürfen die Blätter dagegen manuell mit großer Vorsicht weggebracht werden.

Seegraswiesen gibt es rund um die Balearen derzeit auf etwa 600 Quadratkilometern. (it)

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Thomas Berthold / Vor 12 Monaten

Es steht halt mit großer Vorsicht und nicht mit größter Vorsicht. Aber man kann sich auch echt anstellen und Haare spalten. Hoffe ich habe alles richtig geschrieben nicht das jemand sich sonst über meine Fehler einen Herzinfarkt ärgert.

Thomas / Vor 12 Monaten

Wolfgang D., wo wurde im Artikel das von Ihnen zitierte Superlativ benutzt? Wenn schon zitieren, dann bitte richtig! Aber Sie haben nicht ganz unrecht: Wieder mal ist der Artikel eine schlechte Übersetzung aus der Mutterzeitung Ultima Hora, unschön formuliert, mit mehrdeutigem Informationsgehalt.

Wolfgang Dewor / Vor 12 Monaten

Also Seegrasblätter am Strand darf man mit "grösster Vorsicht", was auch immer das heissen mag, entfernen. Wie stelle ich mir das vor ? Im Ganzkörperschutzanzug ? Leute, gehts noch? Was für Schwachköpfe sind denn hier am Werk ?