Bootsflüchtlinge auf Mallorca wegen Diebstahls verhaftet

| Palma de Mallorca |
Die erwachsenen Migranten wurden in ein Ausreisezentrum auf dem Festland gebracht.

Die erwachsenen Migranten wurden in ein Ausreisezentrum auf dem Festland gebracht.

Foto: A. Sepúlveda

Drei minderjährige Algerier sind Anfang der Woche auf Mallorca wegen Diebstahls verhaftet worden. Sie waren am 26. Juli mit einem kleinen Boot in Cala Figuera angekommen und aufgrund ihres Alters von etwa 16 bis 17 Jahren in einem Erziehungsheim untergebracht worden.

Dort büxten sie offenbar aus und wurden dann straffällig. Die Polizei beschuldigt das Trio eines Diebstahls an Touristen und verhaftete es an der Playa de Palma. Die Jugendlichen müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen. Beim Erreichen der Volljährigkeit droht ihnen die Abschiebung.

Acht erwachsene Migranten, die mit dem gleichen Boot nach Mallorca gekommen waren, wurden auf richterlichen Beschluss inzwischen in ein geschlossenes Ausreisezentrum aufs Festland gebracht. Falls ihre Identität nicht geklärt werden kann, müssen sie jedoch nach zwei bis drei Monaten auf freien Fuß gesetzt werden.

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m.sastre / Vor 4 Monaten

@Thomas Berthold: Hatten Sie sich nicht jüngst für die "Rettung" und Aufnahme aller "Flüchtlinge" ausgesprochen. Hier handelt es sich um genau das Klientel über das wir damals diskutierten!

Thomas Berthold / Vor 4 Monaten

@ Alle. Ihr habt ja so recht. Doch Wundert's mich das hier immer noch keine Gutmenschen am aufschreien sind was das doch für arme Menschen sind und wir doch für ihr leid Verständnis haben müssen.

Tuttifrutti / Vor 4 Monaten

@GEcko, früher gab es in unserem Rechtsstaat mal den Begriff „ Illegaler Grenzübertritt „. Der normale Bürger hat den Eindruck, Gesetze und Regeln, auch Benimmregeln, gelten nur noch für uns.

GEcko / Vor 4 Monaten

Flüchtlinge? Verfolgte in ihrem Land? Von wem werden die denn verfolgt? Von der dortigen Polizei? Sie kamen illegal auf die Insel, also dann auch wieder zurück mit diesen Herrschaften. Minderjährige gehören zu ihren Eltern, und nicht ins Ausland. Wer wartet, begünstigt doch nur den Menschenhandel mit Flüchtlingen die ihr anscheinend letztes Geld für eine Reise auftreiben. Nur durch Abschiebung kann den Schleppern das Handwerk gelegt werden.

Tuttifrutti / Vor 4 Monaten

@ Silke, der Bericht mit dieser Aussage ist auch im Focus zu finden. Einfach mal googeln, erschien vor 6 Tagen.

Metti / Vor 4 Monaten

Andi Tetzlaff bestimmt "aus Versehen" haben sie Sachen mitgehen lassen.. oder in deren Dorf, von wo aus sie geflüchtet sind ist "meins" auch gleich "deins". Wie heißt es so schön von den Gutmenschen: auf eine uns unbekannte fremde Kultur muss man Rücksicht nehmen. So viel ich das weiß, geht man in den Herkunftsländern ganz anders mit Diebstahl um. Daher ist es ja unter anderem das Paradies hier für die Flüchtlinge...die Strafen sind ein Witz für Leute aus Syrien...etc

Silke / Vor 4 Monaten

Ihr sprecht mir alle aus der Seele. @Tuttifrutti: Erschreckend, was Du hier erzählst. Zum Glück habe ich die Reportage nicht gesehen... Bin geschockt...

Sandra / Vor 4 Monaten

Tja nun sind sie da :) und nix kann passieren.Denn die sind ja verfolgte in ihrem Land.Der Diebstahl ist passiert , da sie einem Trauma haben !!!!

Tuttifrutti / Vor 4 Monaten

Was habt ihr denn erwartet? Die sind doch nicht gekommen um schwer zu arbeiten. In einer in Deutschland ausgestrahlten Reportage hat es ein „ Neubürger „ ohne jede Umschweife vor laufender Kamera ausgesprochen: „ Wir wollen euren Reichtum „

chd / Vor 4 Monaten

Direkt wieder zurück schicken! Wir brauchen hier keine "Wirtschafts-flüchtlinge(diebe)"!