Rätselhaftes Muränensterben vor den Balearen

| Mallorca |
Kein schöner Anblick.

Kein schöner Anblick.

Foto: IB3

Dutzende tote Muränen sind an diverse Strände auf Mallorcas Nachbarinseln Ibiza und Formentera gespült worden. Badegäste zeigten sich innerhalb der vergangenen Tage wiederholt irritiert und verständigten Naturschützer.

Die können sich das Sterben der schlangenartigen Fische nicht erklären, denn Verletzungen konnten nicht festgestellt werden. Laut dem balearischen TV-Sender IB3 hatten Strandbesucher die ersten toten Muränen bereits Anfang August auf Ibiza gefunden.

Im Mittelmeer lebt eine große Zahl von Muränen bis in 80 Metern Tiefe. Der Biss dieses Tiers kann schwere Verletzungen verursachen.

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Hein Blöd / Vor 5 Monaten

Das mit dem Schiffeversenken habe ich früher schon einmal gelesen . Damals war allerdings Dioxinmüll aus Serveso drauf . Das wird wohl auch irgend wann wieder aufschwimmen .

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Es ist doch heute nicht mehr schwer heraus zu finden, was das Sterben verursacht hat. Speziallisten sollten das auch tun. Die entsprechenden Methoden und Verfahren stehen ja zur Verfügung.. Ich hoffe, wir erfahren dann das Resultat.

Ach ja - vor eineigen Tagen hatte ich im Netz Recherchiert und dabei sind mir Berichte aufgefallen, dass die Italienische Mafia illegal massenhaft kontaminierten Müll im Meer versenkt hat. Es wurden sogar alte Schiffe damit beladen und draussen auf dem Meer versenkt. Diese Gifte können sich natürlich auch ausbreiten. Wer weiss schon wohin Strömungen sie verteilen?

Florian / Vor 5 Monaten

Muränen mögen für manche Leute nicht sehr vertrauenserweckend aussehen. Sie sind aber weder "beißfreudig" noch agressiv. Muränen sind nahezu blind, und haben einen ausgeprägten Geruchssinn. Daher begeben sie sich fast ausnahmslos Nachts auf Jagd und verlassen ihren Bau. Zum Biss kann es nur kommen, wenn sich das Tier extrem bedroht fühlt und sich verteidigt.