Madrid verzichtet auf Ölsuche vor Mallorca

| | Madrid / Mallorca |
Das Archivfoto zeigt eine Protestaktion der Initiative Mar Blava.

Das Archivfoto zeigt eine Protestaktion der Initiative Mar Blava.

Foto: MM / Archiv

Das spanische Umweltministerium hat sich gegen die Durchführung von Ölsondierungen im Süden Mallorcas ausgesprochen. Die Sondierungen sollten im Rahmen des Projekts MedSalt-2 mithilfe von Schallkanonen in einer Wassertiefe von 100 bis 2800 Meter stattfinden.

Die Sondierungszone sei für die Pottwal-Population und den Schutz der Unechten Karettschildkröte von großer Bedeutung, hieß es. Negative Einflüsse seien auch für den roten Thunfisch und Schwertfisch zu befürchten. (mais)

(aus MM 34/2018)

Kommentar

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Silke / Vor 8 Monaten

@A.Mok und @Hajo Hajo: Vielen Dank für Eure tollen Beiträge. Alle Daume hoch! Es ist schön, dass es auch noch richtig gute Kommentare gibt. Nochmals, vielen Dank. Ihr beide habt so recht.

MK / Vor 8 Monaten

Coole Aktion..

Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

Ach ja - alle diese Wirrköpfe sollten sich lieber um die DRINGENDE Verbesserung der Abfallentsorgung, Recyceling und Pfandsysteme, sowie moderne Abwasserreinigung, Anschlüsse der Gemeinden an die Gaspipeline vom Festland bemühnen, damit viele anderer Unmweltschäden verhindert werden. z.B. mit Gas Kochen und Heizen reduziert den Stromverbrauch und damit Kraftwerkseinsatz. Das sind real existierende Probleme und keine Luftschlösser.

Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

A.Mok@ Klasse aufgelistet. Respekt ! Ergänze dazu, mir fällt immer wieder auf, wie man auch gegen die Entsorgung von Atom-Abfall vorgeht. Erst alles Blockieren und sich dann hinten rum aufregen, dass es kein Endlager gibt. Die Folgen der verhinderten Endlager sind dann oberirdische Zwischenlager die dummer Weise noch viel genauer dem entsprechen, was die Blockierer der unter Tage Lagerung andichten..Sie interessiert auch nicht das man die Anwohner der Zwischenlager vorher gar nicht fragte und die nun frei nach St. Florian den Abfall am Halse haben.

Was nun die Ölsuche angeht, so behaupten ja die Demonstranten durch ihre Art und Weise der Demo, dass man eine Ölpest befürchten MUSS. Es interessiert sie nicht die Bohne, dass es sich erst einmal nur um eine geologische Sondierung handelt, die mit elektronischen Methoden nach Vorkommen sucht. Und ob die dann überhaupt fündig werden, steht doch in den Sternen. Und falls, ist noch lange nicht gesagt, dass es sich auch lohnen würde sie auszubeuten.

A.Mok / Vor 8 Monaten

...und last not least, für die, die so gerne für härtere Strafen sind: Ein neues und grösseres Gefängnis, sofort und unbedingt - aber nicht vor meiner Haustüre!

A.Mok / Vor 8 Monaten

Bei solchen Geschichten ist (auch) eine ganze Menge Scheinheiligkeit mit im Spiel.

Ölsuche - nicht vor meiner Haustüre, Gassuche - nicht vor meiner Haustüre, Kläranlage - nicht vor meiner Haustüre, Raffinerie - nicht vor meiner Haustüre, Müllverbrennungsanlage - nicht vor meiner Haustüre, Kraftwerk - nicht vor meiner Haustüre, Schlachthof - nicht vor meiner Haustüre, Autobahn - nicht vor meiner Haustüre, Kneipen und Lokale - gerne, aber nicht vor meiner Haustüre, 'ne weitere Start- und Landebahn für den Flughafen - überall, bloß nicht hier, usw. und so fort.

m.sastre / Vor 8 Monaten

Die Überschrift sollte um das Wort "noch" ergänzt werden. Sobald das Öl knapp wird oder wieder eine andere Regierung wieder das Ruder übernimmt, kann die ganze Angelegenheit ganz schnell neu bewertet werden.

Ingeborg / Vor 8 Monaten

Sauber!