4400 Seegras-Ankerer bei Kontrollen erwischt

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Zum Schutz der Posidionia sind auf den Balearen 15 Kontrollboote im Einsatz.

Zum Schutz der Posidionia sind auf den Balearen 15 Kontrollboote im Einsatz.

Foto: CAIB

Zum Schutz des Meeresgrases Posidonia sind in diesem Jahr auf den Balearen bereits mehr als 38.000 Schiffe überprüft worden. Rund 4400 von ihnen haben gegen die Auflagen verstoßen. Auf Mallorca beläuft sich die Zahl der Kontrollen auf rund 17.000 Boote und 2800 Verstöße. Das entspricht einer Höhe von etwa 16 Prozent. Hier sind es vor allem kleine Boote, die falsch anlegen.

Seit vergangenen Sommer überprüft das Umweltministerium bereits das korrekte Ankern von Schiffen. Mit etwa 15 Booten, fünf mehr als 2017, kontrollieren Inspekteure von Umweltbehörde und Guardia Civil die Schiffe und Boote und helfen beim Verlegen.

Neben Informationen auf See wurden auch mehr als 35.000 Broschüren in Häfen, Segelclubs und Chartergesellschaften verteilt, um die Schiffer darüber zu informieren, wie und wo sie ankern dürfen, ohne die Posidonia zu schädigen. Auf einer Website können Bootsbesitzer zudem eine ganze Posidonia-Kartographie einsehen. (dise)

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mallorca - fan / Vor 2 Monaten

Hatte ernsthaft irgend jemand etwas anderes erwartet ???

Woilfgang Dewor / Vor 2 Monaten

Warum sollten es Bojen nur gegen Gebühr geben ?

Peter Koller / Vor 2 Monaten

In den letzten Wochen liest man immer wieder die selben Geschichten. Was mir hier bei auffällt ist, dass nirgends wirklich die genauen Bedingungen, wo und wie man Ankern darf, ausgeschrieben sind. Jedenfalls sind mir diese nicht bekannt. Das drückt sich auch dadurch aus, dass die entsprechenden Mitarbeiter, die in den Buchten die Kontrollen durchführen, selbst nicht so genau wissen wie man Ankern darf. Manche behaupten einfach, man soll darauf achten, dass man den Anker nur auf Sand ablässt und nicht auf das Seegras. Wiederum andere behaupten, dass auch die Kette das Seegras nicht berühren darf. Das wiederum ist so gut wie unmöglich, da sich das im Boot in der Regel innerhalb von wenigen Stunden um bis zu 180° in seiner Position dreht und dann auch folglich die Kette unter Umständen im Nachhinein sich in einem Seegrasfeld drehen kann. Im Übrigen verstehe ich auch nicht, warum in den entscheidenden Buchten nicht Mooring Bojen ausbringt, so wie in St. Elm. In der drei Fingerbucht(Portal Vels) wird man an einem Tag bis zu dreimal aufgefordert seine Position zu verändern. In manch anderen Buchten kommt wiederum überhaupt keiner zum kontrollieren. Läuft da vielleicht etwas ganz anderes? Versucht man die Unternehmer der dortigen Lokale möglicherweise unter Druck zu setzen, um so günstig an die Location heranzukommen? Warum werden denn in einer derartig von Booten hoch frequentierten Bucht keine Bojen zum Ankern ausgebracht? Das bringt doch sogar noch zusätzliches Geld ein und würde so zu 100 % die wertvolle Pflanze schützen.

Im übrigen ist mir aufgefallen, dass es den Malloqunischen Behörden offensichtlich wichtiger ist, ob die Anker die Seegrasfelder berühren, als wie die Frage, ob man als Tourist in menschlichen Exkrementen und Klopapier schwimmt. Diese Exkremente und das Klopapier stammen zum einen von den überlaufenden Sielen , aber aber auch von Schiffen, die unerlaubt ihre Bordtoiletten leeren. Warum kümmert sich darum keiner?

Ich Für meinen Teil jedenfalls-und ich weiß auch, dass viele andere Bootseigner jetzt also denken-suche mir einen anderen Liegeplatz und werde in Kürze die Insel verlassen.

UK / Vor 2 Monaten

Ich fände es super wenn einfach mehr gebührenpflichtige Bojen ausgelegt würden. Schont die Umwelt, erhöht die Sicherheit für die Anleger, bringt ein paar Einnahmen für den Staat. Funktioniert doch in St. Elm oder Formentor bestens. Bitte mehr.

Manni / Vor 2 Monaten

In der Cala Falco habe ich vorgestern auch 2 Boote gesehen, die den Anker im Seegras hatten. Bei einem wäre 2 m weiter rechts der Anker im Sand gelandet...da hilft wohl nur "Keule"!

Paula / Vor 2 Monaten

.... und mit dem vielen Bußgeld werden die Kläranlagen erneuert, oder?