Vermisstes Kind wird im Meer vermutet

| Mallorca |
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Sucharbeiten bei Cala Morlanda auf Mallorca.Baggerarbeiten im Überflutungsgebiet auf Mallorca.

Der seit vier Tagen vermisste achtjährige Artur L. wird von den Einsatzkräften im Meer vor Mallorca vermutet. Auch mit hunderten von Helfern und mit Suchhunden ist es bisher nicht gelungen, das Kind oder seine sterblichen Überreste ausfindig zu machen.

Gefunden wurden unterdessen zwei Rucksäcke des Verschwundenen. Einer im Bachbett bei Son Carrió und ein weiterer am Samstagvormittag bei der Cala Morlanda an der Küste. Die Bemühungen konzentrieren sich nun auf diesen Bereich.

Der Junge war am Dienstagabend mit seiner Mutter Joana L. in einem Auto weggeschwemmt wurden. Die Leiche der 40-jährigen Apothekerin aus Manacor fand man später im Wagen, nicht jedoch den Sohn. Die Suche soll nun mit Seerettungsbooten der Guardia Civil vor der Küste fortgesetzt werden. Man geht davon aus, dass Artur vom Torrente ins offene Meer getragen worden sein könnte.

Gerettet ist indes die siebenjährige Tochter Ursula. Joana L. konnte sie offenbar im letzten Moment befreien. Der deutsche Radsportler Daniel Thielk zog sie laut Medienberichten aus dem 10 bis 20 Zentimeter tiefen Wasser, bevor auch sie von der Strömung erfasst werden konnte.

aktualisiert um 14.33 Uhr

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rokl / Vor 2 Monaten

@MK: Nein. Kein Vergleich. Es ist eher eine Grotte. Auf Grund der Umstände ist zu vermuten, dass sich dort Kinder oder Jugendliche aufhalten. Bei Seegang schwappen die Wellen bis in die Höhle. Die Bucht ist wegen dem klaren Wasser bei Schnorchlern beliebt. Der einst schöne Sandstrand ist schon lange verschwunden.

MK / Vor 2 Monaten

@ROKL GIBT ES DORT SO EINE HÖHLE WIE IN THAILAND FÜR DIE JUGENDLICHEN?

rokl / Vor 2 Monaten

Bei der Cala Morlanda gibt es eine kleine Höhle, die durch einen Feigenkaum getarnt ist, diese hat eine Verbindung zum Meer. Ich hoffe die Rettungskräfte wissen das.

MK / Vor 2 Monaten

Einen Journalisten hat die Flut doch auch geschluckt...

Metti / Vor 2 Monaten

MM: Übereste steht aber immer noch. Auch wenn es pietätlos erscheint, faktisch ist es dann aber leider so. Wie sollte man das auch anders formulieren. Man erinnere sich an das GermanWings Ungück. Da blieb kaum noch was übrig von den Menschen.

MM-Redaktion / Vor 2 Monaten

@walter: Wir bitten um Entschuldigung und haben die Formulierung korrigiert. Es fehlte irrtümlich ein Wort.

walter / Vor 2 Monaten

Zitat: "Auch mit hunderten von Helfern und mit Suchhunden ist es bisher nicht gelungen, das Kind oder seine Überreste ausfindig zu machen."

Finde ich ziemlich geschmacklos/pietätlos von "Überresten" zu sprechen :_(

MK / Vor 2 Monaten

Vier Tage verschollen als Nichtschwimmer. Vor diesen Wassermassen könnte sich der kleine Junge wohl nicht mehr retten...