322 beschädigte Gebäude, 324 zerstörte Fahrzeuge

| Sant Llorenç, Mallorca |
Etwas aufgeräumt wurde bereits: So sieht es derzeit in Sant Llorenç aus.

Etwas aufgeräumt wurde bereits: So sieht es derzeit in Sant Llorenç aus.

Foto: Ultima Hora

Die verheerende Flut-Katastrophe im Nordosten von Mallorca hat allein in Sant Llorenç 322 Gebäude und 324 Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. Diese vorläufigen Zahlen nannte Bürgermeister Mateu Puigrós der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora.

Hinzu kommen 30 Gewerbebetriebe, 4200 Tonnen Müll wurden bislang abtransportiert. Die balearische Umweltministerin sprach außerdem von 265 bislang aufgefundenen Tierkadavern.

Bei der verheerenden Flutkatastrophe am vergangenen Dienstagabend waren am Sturzbach Ses Planes in Sant Llorenç, Son Carrió und s'Illot zwölf Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Deutsche. Ein fünfjähriger mallorquinischer Junge namens Artur wird weiterhin vermisst.

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Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

m.sastre@ Prima, stimme voll zu. Der Mensch folgt dem Gebot der Bibel "Gehet hin, mehret Euch und macht Euch die Erde Untertan". - sagenhaft wie das die Naturvölker umsetzen, in 50 Jahren haben sie sich verdoppelt und was dann? Dann interessiert sie nur noch Überleben, egal wie. Und GEN-Technik ist dann allein in der Lage sie noch zu ernähren. Auch das interessiert die Klimahysteriker nicht und deshalb Predigen sie nur bei uns und Missionieren nicht dort für die Geburtenkontrolle...

m.sastre / Vor über 2 Jahren

@Hajo Hajo: Noch zur Ergänzung bleibt zu bemerken, das bei Extremereignissen heute automatisch mehr Menschen betroffen sind, einfach weil es immer mehr Menschen gibt. Auch hätte die Kunde von solch einem Ereignis vor hundert Jahren niemanden ausserhalb Mallorcas erreicht. Vor ca. 5 Jahren haben Klimatologen noch behauptet, im Mittelmeerraum würde es deutlich trockener.

Hajo hajo / Vor über 2 Jahren

https://www.eike-klima-energie.eu/2017/05/16/10-neue-studien-meeresspiegel-lag-vor-4000-bis-6000-jahren-1-bis-6-meter-hoeher/

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Bluelion@ die Menge des Wassers ist nicht entscheident, sondern die mangelnde Rückhaltefunktion. Dazu die Ansiedelung in den Flusstälern mit totaler Einschränkung der natürlichen Wasserläufe. Ihre Begradigung und Verengungen führen dazu das Wasser wie ein Gewehrkugel durch den Lauf zu Beschleunigen und damit Kräfte frei zu machen, die alles im Wege befindliche mit sich reissen. Unsere Vorfahren haben nie in den Flusstälern gesiedelt. Weder im Gebirge, noch auf dem Lande. Sie wussten um die Gefahren von Muren, Lawinen, Felsstürzen und Sturzfluten.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Es gibt keinen Klima"Wandel", sondern nur die kontinuierliche Fortentwicklung des Klimas nach Ende der Eiszeit zur Warmzeit. Deren Höhepunkt haben wir aber noch nicht erreicht.

Schon 1954 und 1962 gab es an der Nordsee die grössten Flutkatstrophen der Geschichte. Mit Klimawandel hatten sie nichts zu tun. Nicht umsonst zogen die Holländer ihre Lehren daraus und bauten die grössten Schutzwerke der Welt, um ihr Land zu schützen. Sowas ist beispielhaft, statt Klagen und den Klimawandel ins Feld zu führen.

Des Weiteren, Grönland war 1.000 nach chr. Grünland und wurde von Erik dem Roten für Dänemark besiedelt. Wegen dem heutigen Eisrückgang kommen die alten Siedlungen wieder zum Vorschein.Und was heisst das nun?

Ausser dem, Brügge, 1134 riss eine Sturmflut eine Fahrrinne in die Meeresbucht Zwin, so dass die ca. 15 Kilometer weit im Hinterland liegende Stadt Brügge danach direkten Zugang zur Nordsee hatte. Dank dieses Seezugangs war Brügge im Mittelalter ein wichtiges Handelszentrum. Brügge liegt heute 14 Km von der Küstenlinie entfernt, der Meeresspiegel lag um viele Meter höher. Heute ist der Hafen völlig von Land umschlossen. Zeebrügge ist nun der neu gebaute Hafen an der Küste.

Alles widerholt sich periodisch. Und nur darum gehts, auch wenn es die Klimahysteriker immer wieder leugnen. Ihr Kardinalfehler ist in zu kurzen Zeiträumen zu denken und die Resultate moderste Forschung neuer Wissenschaften der Historien und Archäologie der Früh- und Spätgeschichte zu ignorieren. Denn sie passen nicht zu ihrer selbst genmachten Ideologie.

Bluelion / Vor über 2 Jahren

Sicherlich sind unverantwortliche Baumaßnahmen Mitschuld an den katastrophalen Auswirkungen der Tragödie. Aber die Versiegelung und Reglementierung der Natur ist nicht verantwortlich für den stärksten Regen seit 100 Jahren - dafür ist der Klimawandel verantwortlich. Und damit, zumindest für ein kleines Stück, auch wir...

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

T-Online 15.10.2018 Starkregen in Frankreich, Unwetter löst tödliche Flut aus, Zitat auszugsweise = "Erst kommt der Regen, dann plötzlich die Flut: Überschwemmungen reißen in Frankreich Menschen in den Tod. Manche Bewohner machen den Behörden schwere Vorwürfe."

Fazit = Wieder sterben Menschen auf Grund der Nachlässigkeit der Behörden sich für Katstrophen zu rüsten und alte Bausünden als Ursachen rechtzeitig zu beseitigen. Überall das Gleiche. Einfach unverantwortlich.

MK / Vor über 2 Jahren

Es wurde die Bevölkerung such viel zu spät informiert und gewarnt.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Bei all diesen bedauernswerten Opfern und Mitgefühl darf nicht darüber hinweg geredet werden, WAS und WER an den Gesamtschäden der Katastrophe denn wirklich Schuld trägt? Das ist ja später sowieso die Frage bei der Regulierung der Ansprüche auf Schadenersatz. So blöd wie es nun mal ist, Versicherungen zahlen nur dann wenn diese Fragen geklärt sind. In welchem Umfang die Kommune haftbar gemacht werden kann, steht auch nicht fest. - Erinnert Euch an den Jahre dauernden Zirkus in DE, nach den dortigen Katastrophen. Einige Geschädigte warten noch heute auf Hilfen.