Die Schüler hatten die Reise nach Magaluf selbst organisiert. | UH

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Eine 18-jährige Norwegerin ist während einer Schülerreise nach Magaluf von einer Aufsichtsperson vergewaltigt worden. Das Mädchen gehörte zu einer Gruppe von rund 100 Norwegern, die in den Herbstferien auf Mallorca Urlaub machten. Als Aufsichtspersonen fuhren einige Eltern mit. Bei dem Täter soll es sich um den Vater eines der Schüler handeln.

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Donnerstag, nachdem die Jugendlichen in mehreren Bars des Touristenortes gefeiert hatten. Die Aufsichtsperson soll den betrunkenen Zustand der Schülerin ausgenutzt und sie in ihrem Hotel vergewaltigt haben. Die 18-Jährige zeigte ihn am folgenden Morgen bei der Guardia Civil an. Der 50-Jährige wurde daraufhin festgenommen und am Freitag ins Gefängnis überstellt.

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Die Schülergruppe reiste am vergangenen Samstag ab, der mutmaßliche Täter wurde nach Zahlung einer Kaution von 9000 Euro auf freien Fuß gesetzt. Zum Prozess muss er nach Mallorca zurückkehren.