Palma gibt wenig für Müllbeseitigung aus

| | Palma, Mallorca |
In den sozialen Medien hat sich die Kritik an den Stadtwerken gehäuft.

In den sozialen Medien hat sich die Kritik an den Stadtwerken gehäuft.

Foto: UH

Im Vergleich zu den zehn bevölkerungsreichsten Städten Spaniens hat Palma in diesem Jahr am wenigsten Geld in die Stadtreinigung und Müllentsorgung investiert. Das geht aus Daten des Onlineportals Gobierto hervor, das Verwaltungsdaten für die Öffentlichkeit aufbereitet.

Die Inselhauptstadt gab demnach 31,18 Euro pro Bürger für Stadtreinigung und Müllbeseitigung aus. Zum Vergleich: Spitzenreiter Murcia investierte 156,38 Euro, Barcelona 108,43 Euro. Die Durchschnittsausgaben lagen bei 33,84 Euro.

Imma Mayol, Geschäftsführerin von Emaya, hob hervor, dass das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren 21 Millionen Euro in Müllabholung, Reparatur von Müllwagen, Container und Maschinen investiert habe.

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Hajo Hajo / Vor 20 Tage

Mats@ blutige Theorie, denn egal in was Artikel, Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände verpackt werden, ohne Verpackung gehts nun mal nicht. Vor allem nicht Logistisch. Und es ist Wurscht, in WAS. Denn jeder Wegfall muss durch was anderes ersetzt werden. Kunsstoffe z.B. durch Pappe und Papier und das kostet Wälder. Damit Papier und Karton nicht durchweichen, werden sie wieder beschichtet. Recycelte Materialien sind hygiesch bedenklich. Fisch und Fleisch im Karton? Igitt.

Also, niemand kauft etwas, dass nachher nicht mehr zu gebrauchen und geniessbar ist. Die Gleichen würden sich dann auch noch darüber beklagen. Alle diese Herrschaften können sich glücklich schätzen, das wir ausgeklügelte Gesetze haben, die für den einwandfreien Zustand all der Waren und Güter sorgen, die wir im Alltag und zum Leben brauchen. Die Zeit davor, will keiner wieder haben, der sie mal erlebt hat. Mindesthaltbarkeit, war ein Fremdwort. Nach 3 Tagen war alles hin und vergammelt. Bevorratiung gabs nicht auch nicht im Supermarkt.

Das Märchen für eigene Ersatzgefässe zu werben, ist scheinheilig. Denn nach St. Florian soll dann der Supermarkt der Depp sein und für die Entsorgung sorgen, auch wenn er gesetzlich verpflichtet ist für höchste Qualität seiner Waren den Kopf hin halten zu müssen. Was nur geht, wenn er sich nach der Gesundheits- und Verpackunsverordnung richtet. Ausserdem, Ersatzgefässe müssen für die hygienische Wiederverwendung aufwändig mit Trinkwasser gereinigt werden was wieder belastetes Abwasser zur Folge hat. Na toll !

Ach ja - Alle die Tonnen von "noch geniessbaren" Lebensmitteln wegwerfen, weil die Mindesthaltbarkeit erreich wurde, sollten mal besser darüber nachdenken was sie da tun, statt sich über Verpackungen auf zu regen. Ist ihnen auch auch Wurscht, dass dafür sozial Schwache bei den Tafeln anstehen müssen, was sie wegwerfen würden. Seht mal in der Mediathek die Doku "Reste für die Armen".

Mats / Vor 20 Tage

Müllvermeidung ist auch nicht schlecht, dann muß nicht so viel beseitigt werden. Das ist allerdings auf Mallorca wie generell in Spanien nicht so einfach. Ich stelle selber immer wieder bei mir fest, wenn ich Urlaub auf Mallorca mache, daß Unmengen von Müll nur durch Getränkebehältnisse entstehen, da es einfach kein Pfandsystem gibt. Alle Flaschen, egal ob Kunststoff, Glas oder Alu müssen weggeschmissen werden. Man kann sie höchstens trennen und so einer sinnvollen Wiederaufbereitung zuführen. Beim leidigen Thema "Plastiktüten" brauchen wir wirklich nicht diskutieren, das hat jeder selber in der Hand. Umverpackungen sind machmal notwendig, oftmals auch nicht. Fazit: Manchen Müll kann man einfach vermeiden, wenn man ein bischen nachdenkt und konsequent ist aber viel auch nicht, solange es keine entprechenden Gesetzgebungen gibt.

Hajo Hajo / Vor 21 Tage

Kalr, wieso also das Zeug durch die Witterung ins Meer gelangt. Aber sich dann beklagen.

JayDee / Vor 22 Tage

OK, Denkfehler, pro Bürger, nicht pro Haushalt.

JayDee / Vor 22 Tage

€31.18?

Interessant. Wir und Freunde in der Gegend zahlen hier in Palma knapp €120.- für die Müllbeseitigung. Da acheint sich jemand mit der Differenz ein schönes Leben zu machen.