Betrug im Airport-Parkhaus: 3,5 Jahre für Deutschen

| Palma, Mallorca |
Der Angeklagte nebst Anwältin bei der Verkündung des Urteils.

Der Angeklagte nebst Anwältin bei der Verkündung des Urteils.

Foto: Ultima Hora

Weil er mit unterschiedlichen Nummernschildern die Kosten für Aufenthalte seines Jeep Cherokee im Flughafen-Parkhaus auf Cent-Beträge drückte, ist ein Deutscher in Palma de Mallorca zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zwischen Januar und Juli des Jahres 2013 habe er das sechsmal gemacht, so das Gericht am Montag bei der Urteilsverkündung. Dadurch sparte der 55-Jährige 1200 Euro.

Der Verurteilte muss die Strafe allerdings in den kommenden zwei Jahren nicht antreten. Wird er in diesem Zeitraum wieder straffällig, muss er jedoch in Haft. Ihm wurde aber auferlegt, 540 Euro zu zahlen.

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Berger / Vor 8 Tage

Unabhängig von allem anderen schäme ich mich für Deutsche wie den hier. Der Mann hat Schande über die Auslandsdeutschen auf Mallorca gebracht. Schäm Dich, Du schändlicher Betrüger!

Metti / Vor 9 Tage

tjo, wenn die Deutschen betrügen, muss nicht immer Milde gewaltet lassen. So kommt erst mal keiner auf die Idee, das nachzuahmen. Zudem muss man nicht immer das deutsche Strafmass nehmen, das ist bekanntlich ohnehin zu lasch. Dort lässt mal selbst milde walten, wenn mal wieder einer "agro" austickt. Strafen sollen müssen weh tun, ansonsten bringen sie nichts. Wenn ich die Strafen im deutschen Straßenverkehr sehr, die sind so laff, das geringe Verkehrsdelike ohnehin nicht ernst genommen werden....

Carmen / Vor 9 Tage

Der Parkbetrüger hat evtl. einen Deutschen-Malus bekommen ...

Berger / Vor 9 Tage

Die hohe Haftstrafe wirkt nicht nur auf mich sadistisch und erscheint nicht im Verhältnis zur Tat mit einem Gesamtschaden von 1200 Euro. Zum Vergleich: Urdangarin erschwindelte mehrere Millionen und bekam dafr etwas über 6 Jahre Haft. Im Verhältnis zum Fall des Parkhausbetrügers hätte er dann mehrere hundert Jahre Gefängnis bekommen müssen. Angemesssen wären hier 180 Tagessätze mit angenommen 30 Euro/Tag gleich 5400 Geldstrafe. Plus Erstattung des Betrages, den der Verurteilte durch seine Betrugshandlung gespart hatte. Dann wer er auch gut bedient gewesen.