Palma will seine Quellen effektiver anzapfen

| Palma, Mallorca |
Dank neuer Aufbereitungsanlagen könnte die Stadt Palma bei Regenfällen die gesamte Trinkwasserversorgung mit Quellwasser bestrei

Dank neuer Aufbereitungsanlagen könnte die Stadt Palma bei Regenfällen die gesamte Trinkwasserversorgung mit Quellwasser bestreiten.

Foto: Ultima Hora

Palma de Mallorcas Stadtwerke Emaya wollen die Quellen der Inselmetropole besser nutzen. Dazu sind einige Baumaßnahmen notwendig, die im kommenden Frühjahr beginnen sollen. Die Vorhaben würden derzeit geprüft, heißt es. Insgesamt 5,5 Millionen Euro plant das Rathaus zu investieren. Im Einzelnen geht es vor allem darum, Wasseraufbereitungsanlagen zu modernisieren, sodass in Zukunft deutlich mehr Quellwasser genutzt werden kann.

„Pro Tag könnten wir die doppelte Menge an Wasser aufbereiten”, erklärt Emaya-Chefin Neus Truyol, „statt 500 Liter wären es dann 1000 Liter pro Sekunde.” So könnten die moderneren Anlagen 90.000 Kubikmeter Wasser täglich verarbeiten und ins städtische Versorgungsnetz einspeisen. „Wenn es genug regnet, kann die ganze Stadt mit dem Wasser aus den Quellen versorgt werden.” Neben einer größeren Menge soll das vorhandene Wasser dank einer „Ultrafiltrierung” besser aufbereitet werden. „Das Leitungswasser gilt zwar als trinkbar, hat aber nicht immer den besten Geschmack. Das soll sich ändern. Das Gute daran ist, dass wir hier auf Ressourcen zurückgreifen, die sich von selbst wieder auffüllen”, so Truyol weiter. Entstehen sollen die neuen Anlagen auf demselben Areal, auf dem sich das Wasseraufbereitungswerk Son Tugores befindet, an der Landstraße nach Valldemossa gleich gegenüber dem Großklinikum Son Espases. (cze)

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