Drohnenalarm und Ausspähversuche

| Palma de Mallorca |
Drohne über Mallorca.

Drohne über Mallorca.

Foto: MM-Archiv

Vom aktuellen Drohnenalarm am Airport London-Gatwick ist auch Mallorcas Flughafen betroffen. Diverse Inselverbindungen fallen aus, nachdem in Gatwick für Donnerstag alle Flüge ausgesetzt oder umgeleitet worden sind.

Hintergrund sind Drohnen, die gestern über der Landebahn schwebend entdeckt wurden. Die Rede ist von einer gezielten Störung des Luftverkehrs. Allein am Vormittag waren mehr als 20.000 Passagiere von den Problemen betroffen.

Im Übrigen heißt es, dass die Flughäfen Stuttgart und Paris Charles de Gaulle offenbar von Unbekannten ausgespäht worden sind. Aufmerksam wurden die Ermittler laut Medienberichten durch Videoaufzeichnungen sowie Informationen von französischen Kollegen. Es handle sich um mehrere Verdächtige. Festnahmen habe es keine gegeben.

Vorsorglich patrouillieren Polizisten mit Maschinenpistolen und Schutzwesten in den Terminals sämtlicher Verkehrsflughäfen in Baden-Württemberg. Die Hinweise zu den mutmaßlichen Ausspähversuchen waren zunächst noch nicht abschließend bewertet. Daher müssten die Sicherheitsvorkehrungen verschärft bleiben, so die Polizei.

Die Rede ist von einem konkreten Terrorhinweis aus marokkanischen Geheimdienstkreisen. Die Sonderkommission "Jumbo" fahndet nach einem weißen Kastenwagen mit deutschem Kennzeichen. Laut "Bild" ist man inzwischen auch an den 14 anderen deutschen Flughäfen für die Lage "sensibilisiert".

aktualisiert um 17.58 Uhr

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Gekko / Vor 9 Monaten

Laut BAZL, dem schweizer Luftfahrtgesetz, und den übrigen EU-Staaten ist das Überfliegen von Flughäfen für Drohnen streng verboten. In der Schweiz gilt sogar ein Flugverbot von 5 Kilometern um den Bereich eines Flughafens. In Deutschland noch immer 1 Kilometer. Also was resultieren wir daraus? Wer mit einer Drohne kommt, dem sollte sie vom Himmel geschossen werden, oder wie im Norden, Greifvögel abrichten, die solche Drohnen in dem Bereich runter holen. Weiter besteht die Vorschrift eine Drohne mit der Eigentümer Adresse zu versehen. Wer diese nicht angeschrieben hat, bei dem muss wohl ein krimineller Hintergrund vermutet werden.