Nachbarshunde vergiftet: Prozess gegen Frau in Palma

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Blick in den Gerichtssaal.

Blick in den Gerichtssaal.

Foto: Ultima Hora

Einer Frau aus Sa Pobla im Norden von Mallorca drohen drei Jahre Haft, weil sie zwei Hunde ihrer Nachbarin vergiftet haben soll. Vor einer Richterin in Palma stritt die Angeklagte die Vorwürfe jedoch ab.

Die Nachbarin, die die Frau angezeigt hatte, behauptet, ihre Tiere seien im Mai des Jahres 2016 innerhalb von zehn Tagen qualvoll gestorben. Die Beklagte äußerte jedoch, nie die Hunde auch nur gehört zu haben.

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Berger / Vor 2 Monaten

Mich wundert das es überhaupt zur Anklage gekommen ist. Wie will die Hundebesitzerin beweisen, dass die Nachbarin ihre Tiere vergiftet hat? Liegt ein Obduktionsergebnis vor? Ist bei der Angeklagten das Gift sichergestellt worden? Oder handelt es sich hier um eine an das Mittelalter erinnernde Hexenjagd? Etwas Unvorhergesehenes negatives passiert - der böse Nachbar ist schuld! Ich frage mich auch: Mann o Mann, wo sind die Beweise? Keine Anklage ohne dringenden Tatverdacht! Die scheinen nicht zu erfassen, was die einem Menschen antun, der aufgrund bloßer Behauptungen auf die Anklagebank muß! Wenn das in Spanien Usus ist, sollte man mal einen Schlußstrich ziehen!

Heinz / Vor 2 Monaten

...drei Jahre Haft, weil sie zwei Hunde ihrer Nachbarin vergiftet haben soll. Aber: Mallorca-Hassprediger kommt auf Kaution frei. Das ist Rechtsprechung!!!! Mann, Mann,Mann wo leben wir bloß(?)!