Mildes Urteil im Käfigkind-Fall von Calvià bestätigt

| Calvià, Mallorca |
Hier musste das Mädchen monatelang leiden.

Hier musste das Mädchen monatelang leiden.

Foto: Ultima Hora

Eine höhere Gerichtsinstanz in Palma de Mallorca hat jetzt ein Urteil gegen eine Frau und ihren Lebensgefährten bestätigt, die in Calvià im Südwesten von Mallorca ihre damals neunjährige Tochter lange Zeit in ein käfigartiges Doppelbett eingesperrt hatten. Die beiden erhielten je ein Jahr und neun Monate Haft. Die Nebenklage hatte den Spruch der niedrigeren Instanz angefochten und hatte höhere Strafen verlangt.

Zwischen Anfang des Jahres 2016 und 2017 hatte der damalige Lebensgefährte der Angeklagten das Mädchen in das mit zusätzlichen Balken ausbruchssicher gemachte Bettgehäuse gesperrt und dieses mit einem Schloss verschlossen. Das Kind durfte nur ab und zu ins Badezimmer heraus. Dem Mann wurde auch schuldig gesprochen, das Kind verletzt zu haben. Die Mutter hatte nichts getan, um ihrer Tochter zu helfen.

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