Ab April keine Plastiktüten mehr bei Mercadona

| | Balearen, Mallorca |
Ihre Stunde hat geschlagen: Mercadona schafft Plastiktüten endgültig ab.

Ihre Stunde hat geschlagen: Mercadona schafft Plastiktüten endgültig ab.

Foto: UH

Ab April gibt es bei der spanischen Supermarktkette Mercadona keine Plastiktüten mehr. Einkäufe können dann nur noch in Tüten aus Papier, Bastfasern oder anderen recycelbaren Materialien nach Hause geschleppt werden.

Die Tüten werden unter anderem aus 3000 Tonnen recyceltem Plastik gefertigt, das aus den Verpackungen des Supermarkts stammt. Tüten aus Bastfasern kosten 50 Cent, für Papiertüten und Tüten aus 50 bis 70 Prozent recyceltem Plastik fallen jeweils 10 Cent an.

Mit der Abschaffung der Plastiktüten wurde 2018 in 66 Filialen in Valencia, Bizcaya, Barcelona, Kantabrien, auf den Balearen sowie in Ceuta und Melilla begonnen. Nun sollen sämtliche 1600 Geschäfte der Kette folgen.

Auch die Plastiktüten für Obst und Gemüse sollen vor 2021 durch kompostierbare Materialien ersetzt werden. (mais)

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Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

Ich wiederhole noch mal was ich vor ein paar Tagen schrieb, für jeden Wegfall müssen Ersatzbehältnisse und Verpackungen eingesetzt werden, um seine Einkäufe im genussfähigen Zustand und unbeschädigt nach Hause zu bringen. Also wird die Menge nicht weniger, sondern besteht aus anderen Materialien die man auch noch hygienisch einwandfei halten muss, um sie wieder verwenden zu können. Wie man das alles nun bei Kauf von z.B. frischem Fisch und Fleisch handhaben soll, wird viele Verbraucher vor ein unlösbares Problem stellen.

Grundsätzliches = solange die Entsorgung auf der Insel so läuft wie jetzt, sind die Folgen für die Umwelt sowieso nicht zu beseitigen. Auch das fehlende Pfandsystem trägt dazu bei. Man muss es doch nur abkupfern, wie es z.B. in DE existiert. Was ist also das Problem dabei es nicht zu tun?

Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

Suuuuper, die Frage, wie meine Plastiktüte in den Pazifik gelangt sein könnte, stellt sich dann ja nicht mehr. Da bin ich aber froh und kann wieder ruhig schlafen.

HanoiHanoi / Vor 9 Monaten

Leute, leute das ist doch wieder der reine Aktionismus. Das ganze verbrennen und damit Energie erzeugen. Alles anderen Ersatzmaterialien zu Plastik sind doch nach dem Floriansprinzip ausgewählt. Da treibt man doch den Teufel mit dem Belzebub aus Lasst alles wie es war, so kenne ich es und so bin ich es gewöhnt. Außerdem wird das ganze Plastik doch aus arabischen Ländern angetrieben - siehe Meeresströmungen rund ums Mittelmeer bei Hajopedia.

Carneval / Vor 9 Monaten

Hoffentlich ziehen die anderen Supermarktketten bald nach. Wir haben immer einen Stoffbeutel dabei und werden immer belächelt. Für die Insulaner wird es wahrscheinlich schwer werden, sich von den Plastiktüten zu trennen. Hoffentlich wird auch bald das Dosen- bzw. Flaschenpfand Wirklichkeit -auch gegen den Widerstand "rechter Kräfte".

Thomas / Vor 9 Monaten

Die Tüten aus dem recycelten Plastik sind übrigens erstaunlich stabil! Trotzdem benutze ich sie nie mehrmals, sondern entsorge nach dem Einkauf meinen Hausmüll damit. Denn der muss ja ebenfalls transportiert werden...

Silke / Vor 9 Monaten

Gute Sache!