Rathaus ehrt Besitzer von legendärem Olivenbaum

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30 Jahre dauerte es, bis das Geschenk von Jaime Batle gewürdigt wurde.

30 Jahre dauerte es, bis das Geschenk von Jaime Batle gewürdigt wurde.

Foto: J. Aguirre

Am 3. Mai jährt sich die Pflanzung des bekannten Olivenbaums an der Plaça de Cort zum dreißigsten Mal. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Baum, dessen Alter auf 500 bis 600 Jahre geschätzt wird, zu einem der meist fotografierten Wahrzeichen der Stadt entwickelt.

Der einzigartige Baum stammt von der Finca Pedruixella Petit in Pollença und gehörte dem Unternehmer und Hotelier Jaime Batle Manresa. Heute ist er 85 Jahre alt und Ende März erhält er womöglich endlich die Auszeichnung, die ihm das Rathaus von Palma schon vor 30 Jahren für sein Geschenk versprochen hatte.

"Der Baum erschien mir immer schon von großer Schönheit und Robustheit", erzählt Batle, in dessen Besitz sich damals rund 2000 Olivenbäume befanden. Eigentlich wollte er das Prachtexemplar vor eins seiner Hotels in Alcúdia stellen, bis ihn ein Mitarbeiter des Rathauses von Palma darum bat, den Baum zu verkaufen. Veräußern wollte er nicht, aber er beschloss, ihn der Stadt zu schenken.

Als Zeichen der Dankbarkeit versprach man ihm, eine Plakette mit seinem Namen anzubringen. Doch die Bürgermeister kamen und gingen und nichts passierte. Bis sich der aktuelle Bürgermeister Antoni Noguera schließlich dafür einsetzte, die Plakette Ende März endlich anzubringen. (mais)

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Tuttifrutti / Vor 4 Monaten

Guter Vorschlag Dieter, auch ich bin der Meinung man sollte einen schönen, schmiedeeisernen und gerne etwas höheren Zaun aufstellen. Denn es gibt noch immer uneinsichtige und unvernünftige Touristen die über die Absperrung klettern, halb auf den alten Baum kraxeln um ein unwichtiges Foto zu machen.

Dieter / Vor 4 Monaten

Wahrlich ein schönes Foto Objekt, dass von vielen Touristen auf den Film gebracht wird! Auch von mir. Eins kann ich aber nicht verstehen. Hat dieser Baum nicht eine schönere Absperrung verdient!? Schon im August 2017 wurde darüber geschrieben. Doch wie man sieht ist bis heute nichts besonderes geschehen. Ist es nicht möglich, Geld von der Touristensteuer für eine vernünftige und vor allem schöne Absperrung abzuzweigen? So teuer kann es doch nicht sein. Wo soll denn die Plakette angebracht werden? Wird man sie an den Stamm nageln?