Flughafen-Randalierer soll drei Jahre ins Gefängnis

| Palma, Mallorca |
Blick auf den Flughafen.

Blick auf den Flughafen.

Foto: Ultima Hora

Die Staatsanwaltschaft in Palma de Mallorca hat für einen britischen Touristen, der im Flughafen Son Sant Joan Polizisten und Mitarbeiterinnen attackiert hatte, drei Jahre Haft gefordert. Hinzu kommt eine Geldbuße von 900 Euro, wie am Freitag bekannt wurde. Der Zwischenfall hatte sich am 22. Juni 2015 ereignet, als Beschäftigte einer Airline den betrunkenen Mann nicht in ein Flugzeug lassen wollten.

Der heute 52-Jährige griff sich daraufhin einen Feuerlöscher und besprühte Mitarbeiterinnen mit dem Inhalt. Danach widersetzte er sich mit Schlägen herbeigeeilten Polizisten.

Da der Brite nicht zum Verhandlungstermin vor Gericht erschienen war, schrieb ihn der Richter zur Fahndung aus.

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Majorcus / Vor 6 Monaten

Wie kann es sein, dass ein Tourist auf der Insel ohne längerfristig erarbeitete Kontakte leicht ans Drogen kommt? Wie ist die Bilanz der Drogenfahndung der letzten Jahre?

frank / Vor 6 Monaten

Es ist doch immer wieder das gleiche.Nach Jahren einer Straftat fängt man an , die Sache vor Gericht zu behandeln.Dazu werden 3 Jahre Knast /900 ,- gefordert.Welch eine interessante Relation.Zeitnah aburteilen.Es ist so typisch für das Versagen vieler Gerichte europaweit.Dazu kommt, daß die kriminellen mehr Rechte und Hilfen haben, wie die Betroffenen selbst.Die Fälle, die zu 100 % klar und Fakt sind, im Schnellverfahren mit der nötigen Härte aburteilen.Und nicht ewig warten, bis sich irgendwelche schlüpfrigen Anwälte Ihrer annehmen und das ganze über Jahre auf Grund irgendwelcher Schlupflöcher in die Länge ziehen.In manchen Punkten kann ich das Wort Rechtsstaat nicht verstehen !!!

wala / Vor 6 Monaten

Zitat: "Der Zwischenfall hatte sich am 22. Juni 2015 ereignet, als Beschäftigte einer Airline den betrunkenen Mann nicht in ein Flugzeug lassen wollten."

Nun ja, nach ca. 4 Jahren kann er sich auch bestimmt nicht mehr erinnern, was er im Suff gemacht hat! Warum hat man nicht sofort die 900 € kassiert? Wird er jetzt von GB ausgeliefert, sollte man ihm habhaft werden? Wie in Deutschland, da werden Vergewaltiger freigelassen, weil es zu keinem Prozess kam: Überlastung der Gerichte. Nachverhandlung offen!!