Balearen-Regierung spricht von 22 künftigen Solarparks

| Mallorca |
Solarpark in Son Bauló.

Solarpark in Son Bauló.

Foto: Ultima Hora

Die Landesregierung der Balearen geht bei der Hinwendung zu umweltfreundlicher Energiegewinnung in die Vollen. 22 Solar-Anlagen wurden nach offiziellen Angaben von Privatinvestoren für die Inseln beantragt, davon 19 auf Mallorca. Laut dem Energieministerium wurde bereits für die meisten Baubegehren grünes Licht gegeben.

Unterdessen nimmt auf dem Lande der Widerstand von Bürgern gegen die ins Auge stechenden Konstruktionen zu. Auch von den Gemeinden kommt Gegenwind: Das Dorf Selva etwa sprach sich scharf gegen den geplanten Photovoltaik-Park s'Hort den Coll aus, weil er die Landschaft verschandele.

Der erste Photovoltaik-Park der Balearen war im April 2008 eingeweiht worden. Er befindet sich bei Son Servera im Insel-Osten.

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Tacheles / Vor 3 Monaten

@Metti, er hat doch recht diese Verordnung sorgt dafür daß genau das reguliert wird was Verschwendung angeht. Muss man z. B. wirklich mit Strom aus dem Netz heizen, statt mit Warmwasser vom Dach? Den Bausatz kann man selbst montieren. In 3 Jahren amortisiert. ????

Metti / Vor 3 Monaten

Hajo Hajo: Wozu brauchen wir hier die deutsche Energiesparverordnung??? Auf Mallorca stehen dir nicht 30KW pro Haushalt zu Verfügung. Auf Mallorca hast du nicht soviel Ceranfelder, Durchlauferhitzer, etc auf Dreifasenstrom installiert. Dort steht dir mehr Strom zur Verfügung, der auch genutzt wird. Hier wirst du schon vom ICP ausgebremmst. Wieviele Haushalte haben nur 5,5KW. Da würden die in Deutschland drüber lachen....was wollste da noch sparen..

Tacheles / Vor 3 Monaten

Aus unserer Familie sind einige bei der freiwilligen Feuerwehr in Deutschland. Sie haben Lehrgänge besucht um zu lernen wie man Brände in Gebäuden löscht, die mit diesen Platten belegt sind ohne gewaltige Stromschläge zu bekommen. Lösung bei vollständiger Eindeckung, warten bis alles abgebrannt ist.

Hajo Hajo / Vor 3 Monaten

Der Teufel wurde durch den Belzebub ersetzt. Zitat auszugsweise =

"In Deutschland kommt es regelmäßig zu schweren Unfällen mit Windrädern. Wie viele es sind, wissen nicht einmal zuständige Behörden. Der TÜV drängt auf schärfere Kontrollen.

Masten brechen, Rotoren stürzen zu Boden, brennende Trümmer fliegen teilweise Hunderte Meter weit: In Deutschland ist es allein seit 2015 nach Recherchen von t-online.de zu Dutzenden schwerwiegenden Vorfällen an Windrädern gekommen. Zuletzt verlor eine Anlage in Schleswig-Holstein ein ganzes Rotorblatt, das einen Spazierweg überflog, bevor es in einer Wiese landete. Doch die zuständigen Landesministerien haben kaum Kenntnis der Fälle. Klaffende Lücke in der Dokumentation

Statistisch werden die Brände und Havarien nicht erfasst. Weder auf Landes- noch auf Bundesebene." Quelle t-online de. Von Jonas Mueller-Töwe. 18.03.2019, 09:38 Uhr

Hinweis = 3 Rotorblätter haben je nach Durchmesser des Rotors zwischen 21 und 30 Tonnen Gewicht und bestehen vollständig aus Kunststoff. Diese Flügel korrodieren durch UV-Belastung und müssen dann getauscht werden. Und wohin mit den alten? Ab in den Ofen, denn sie sind nicht recyclebar.

Hajo Hajo / Vor 3 Monaten

Diesen Unfug braucht die Insel nicht, aber ein Gesetz etwa wie die Deutsche Energieeinspar-Verordnung. Denn den Wildwuchs an Verbrauchern sollt man zuerst einmal verhindern, weil dieser sorgt ebenfalls für zu hohen Bedarf an Energie. Insbesondere im Winter, weil es kaum ausreichende Heizungen gibt und mit Strom geheizt wird. Im Sommer sind das wieder die Millionen, teilwiese uralten und ineffiziente Klimaanlagen, die längst auf den Schrott gehören. Für die Nutzer sollte es einen eigenen Trarif geben, der ihnen aufzeigt, was zu tun ist.

Die Frage ist zu stellen, WER sind die Profiteure dieser Aktionen und stecken sie dahinter und was hat diese unmögliche Regierung damit wieder damit zu tun?

Ein weiterer Grund besteht im potenziellen Missbrauch von einerseits geschützten Flächen und andererseits nützlicher Flächen der Landwirtschaft mit entprecheder Bonität zur Erzeugung von Grundnahrungsmitteln. Je mehr davon verloren gehen, um so mehr muss importiert werden. Das kann ja wohl nicht der Umwelt dienen, wenn alles mit Diesel-LKWs und Frachtschiffen her geschafft werden muss.

Für die Bauern ist es natürlich viel attraktiver ohne sich Buckeln zu müssen mehr Geld durch die langfristige Verpachtung von Flächen an die PV-Betrieber zu verdienen, so wie es in DE leider der Fall ist und man auf Importe aus Almeria (400 qkm Foliengewächshäuser) angewiesen ist. Ein Muster, wie man am besten den Teufel mit dem Belzebub austreibt.