Palma verlangt bald Bußgeld von Kunden illegaler Händler

| Palma, Mallorca |
In Spanien sichergestellte gefälschte Markenware.

In Spanien sichergestellte gefälschte Markenware.

Foto: Ultima Hora

Wer in Palma de Mallorca Waren bei illegalen Straßenhändlern einkauft, wird ab Mai dafür mit Geldbußen belegt. Bis zu 150 Euro würden fällig, äußerte Sicherheitsdezernentin Angélica Pastor am Montag. Die Stadt will so die Zahl dieser Händler besonders im Sommer verringern.

Die Geldbußen sind Teil einer größer angelegten Verordnung, die auch das Trinken von Alkohol außerhalb von Lokalen untersagt. Letzteres bezieht sich vor allem auf Kunden von Etablissements an der Playa de Palma.

Seit vielen Jahren schon gibt es auch in Palma illegale Straßenhändler, die "top mantas" genannt werden und meist aus Afrika stammen. Immer auf der Hut vor der Polizei, bieten sie gefälschte Markenartikel wie Handtaschen etwa auf der Plaça Major an.

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andre / Vor 2 Monaten

Typisch linke Politik. Der Täter wird geschont, wenn er zugewandert ist.

Tuttifrutti / Vor 3 Monaten

Es ist wie in Deutschland.........hier werden auch nicht die Kriminellen bestraft, hier holt man sich das Geld vom arbeitenden Mittelstand. Die normalen Bürger laufen nicht weg, haben kein Schwarzgeld und wohnen in ihrem Reihenhäuschen. Da kann man gut den Gerichtsvollzieher hinschicken. Ich schließe mich gerne dem einen oder anderen Kommentator an und habe es hier auch schon oft geschrieben: Mallorca ist eine Insel, der ganze Dreck, ob gefälschte Markenprodukte oder Drogen, kommt garantiert über Häfen in Containern auf der Insel an. Hier wäre es ein Leichtes zu zugreifen und die Einfuhr zu verhindern. Aber vermutlich verdienen da irgendwelche Leute gut mit.

Kai / Vor 3 Monaten

Na prima, vom Urlauber kann man`s ja holen. Dafür Null Bereitschaft die illegalen Händler zu kontrollieren und strafrechtlich zu verfolgen. Mehrmals Täglich fahren Policia Local oder Guardia Civil an den Verkaufsstellen der illegalen Händler am Placa Major vorbei und passieren tut nix!!! Jede Wette, der Urlauber zahlt sofort!

Langzeiturlauber / Vor 3 Monaten

Wurde auch Zeit! Die Straßenhändler verringern das Einkommen der regulären Geschäfte an der Playa, Prostitution (auch in der Hand der Straßenhändler) nimmt Las Maravillas und El Arenal immer mehr zu und der Drogenverkauf in der Nähe vom Linos und Bierkönig kann man als Tourist auch schon beobachten. Zudem sind leider viel zu wenige Polizisten an der Playa.

Majorcus / Vor 3 Monaten

Mancher Leser würden es für einen April-Scherz halten ... Erst ist der Zoll nicht in der Lage, den Import illegaler Ware zu verhindern - warum? Dann ist die Polizei nicht in der Lage, die Strukturen und die Verteilung dieser Fälschungen zu verhindern - warum? Wie kommen die verkaufenden Personen auf die Insel - warum wird das nicht verhindert, warum werden diese nicht inhaftiert oder ausgewiesen? Warum ist die Polizei zu langsam, flüchtende Verkäufer zu fassen? Zu schlecht im Laufen? Aber die eher ahnungslosen Touristen, die eben keine Gewohnheitstäter, ohne Ortskenntnis & ohne Flucht-Training sind - die will man jetzt strafen ... Dumm nur, dass diese Gäste Ihre Erlebnisse online & zuhause kommunizieren - ob Russen und spanische Senioren die gigantschen Lücken in der Nachfrage schließen können ???

mallorca-fan / Vor 3 Monaten

So langsam reicht´s aber, oder ???

Tuttifrutti / Vor 3 Monaten

Mal schauen wie es weiter geht. Mich persönlich würde es ja freuen wenn diese Quälgeister von den Straßen und Stränden verschwinden würden. Habe aber die große Sorge, dass die illegalen Händler dann ihr Sortiment verändern und verstärkt Drogen verkaufen. Vielleicht sollte man gleich 500,00 bis 1.000,- Euro Strafe für die Drogen - Käufer verhängen.

Renato / Vor 3 Monaten

Kann mir Jemand erklären weshalb die Kopien von Taschen und Halstücher auf allen Märkten weiterhin problemlos verkauft werden dürfen? Werde ich dort auch gebüsst, wenn ich eine Tasche kaufe? :-)

raul / Vor 3 Monaten

Lächerlich, rund um die Kathedrale stehen dutzende Schwarzafrikaner die ihre Handtaschen und ähnliche Plagiate auf Decken vor sich liegen haben und verkaufen. Da tut keine Polizei was. Das ist ja auch von den Linken politisch nicht gewollt. Lieber die Touristen vergraulen.