Müllsündern drohen 1,7 Millionen Euro Strafe

| Calviá, Mallorca |
In Calvià werden die Urheber illegaler Mülldeponien nun zur Rechenschaft gezogen.

In Calvià werden die Urheber illegaler Mülldeponien nun zur Rechenschaft gezogen.

Foto: Rathaus Calvià

Die Polizei von Calvià und der kommunale Service-Dienstleister Calvià 2000 im Inselsüdwesten haben die Urheber von sechs illegalen Abfall-Deponien ausfindig gemacht. Den Tätern drohen nun Strafen bis zu einer Höhe von 1,7 Millionen Euro.

In der Nähe der Autobahn hatten die Verursacher Schrott, Trümmer und Pappreste hinterlassen, wie Rathausmitarbeiter der spanischen MM-Schwesterzeitung Ultima Hora berichteten. Die als schwerwiegend eingestuften Verstöße werden nach einem 2011 in Kraft getretenen Müllgesetz geahndet. Je nachdem, ob Böden kontaminiert werden oder die menschliche Gesundheit in Gefahr ist, reichen die Strafen von 45.000 Euro bis 1,75 Millionen Euro.

Seit 2016 gibt es eine Whatsapp-Gruppe, in der sich Polizei und Mitarbeiter von Calvià 2000 über Warnungen und Beschwerden austauschen. Mehr als 200 Warnungen gehen dort pro Jahr ein. 2018 wurden von den Stadtwerken der Gemeinde 854 Tonnen Schrott entfernt.

Die Einwohner von Calvià können die kostenlose Abholung von Schrott und Schnittgut vor ihrem Haus über die Website calvia2000.es oder unter der Telefonnummer 971 699 202 anfordern oder in die "Deixalleria" bringen, die täglich von 8 bis 15 Uhr im Gewerbegebiet von Son Bugadelles geöffnet ist. Bei Einwohnern der ersten Reihe (Zone P) holt Calvià 2000 Abfälle wie Karton, Müll und Glas täglich vor der Haustür ab. Zeitpläne sind auf der Website von Calvià 2000 einsehbar.

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