Auf Mallorca betrogene Briten-Familie bringt Fall zur Anzeige

| Mallorca |
Die Kennedys in Cala Rajada.

Die Kennedys in Cala Rajada.

Foto: Ultima Hora

Die von einer Ferienvermietungsagentur auf Mallorca betrogene britische Familie hat den Fall jetzt offiziell bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Ihr Ziel ist es, die verlorenen 3074 Euro zurückzubekommen, die sie an die Firma Spain Dreams Villas gezahlt hatte. Den Kennedys war ein sechstägiger Aufenthalt in einem Ferienhaus versprochen worden, in welchem allerdings permanent ein Deutscher namens Klaus wohnt.

Der hatte sich der siebenköpfigen Familie erbarmt und sie eine Nacht bei sich aufgenommen. Für die restlichen Nächte fanden die Kennedys dann eine Bleibe in Cala Rajada. Dafür mussten sie 2000 Euro zusätzlich berappen.

Der balearische Tourismusgeneraldirektor Antoni Sansó äußerte sich in der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora besorgt und fügte hinzu, dass es sich nicht um den einzigen Fall dieser Art auf den Inseln handele. "Die Polizei muss konsequent handeln", so der Politiker. Die Tatsache, dass keine Kreditkarten akzeptiert worden seien, hätte die Familie hellhörig werden lassen sollen.

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frank / Vor 3 Monaten

Vielleicht stecken auch "höhere Mächte" dahinter, weil man nicht konsequent gegen die illegale Vermietung vorgeht.Es wäre doch so einfach, aber passieren tut im Verhältnis nix.Ein Schelm, der dabeu böses denkt.....

Metti / Vor 3 Monaten

Frank, genau wie mir auch...Aber, wie ich schon schrieb: dem Staat scheint das relativ latte zu sein. Sonst wäre die "Trefferquote" bei 1000sende die illegal vermieten höher. Das wäre mal eine tiefe Recherche seitens MM wert, warum das so ist.

frank / Vor 3 Monaten

Danke Metti.Du hast recht.Aber du hast gemerkt, daß es mir hauptsächlich um die illegale Vermietung geht.W

Metti / Vor 3 Monaten

Frank: zwar liegt hier der Fall anders, aber ich gebe dir recht, die 120 gefundenen Fälle von illegaler Ferienvermietung ist lächerlich. Allerdings meist du eher die nicht angemeldete und nicht versteuerte Ferienvermietung, die aber, in der Abwicklung korrekt durchgeführt wird und somit für den mietenden Gast kein Problem darstellt. Da liegt genau das Problem, da dem Gast das egal ist und nur wichtig ist, das die Abwicklung korrekt ist, wird die illegale Ferienvermietung munter weiterlaufen....der hier vorliegende Fall hat andere Konsequensen für den Gast....Zudem scheint dem Staat die illegale Ferienvermietung nicht so wichtig zu sein, wie zB das illegale Bauen...ich gehe davon aus, das es da ne Lobby gibt, die die Kontrollen bremsen...

frank / Vor 3 Monaten

Auf das Ergebnis bin ich aber gespannt.Ob da auch ein 6-stelliges Bußgeld rauskommt, wie es bei anderen "Vergehen" verhängt wird, mag ich aber bezweifeln.Obwohl bei illegaler Vermietung diese Beträge mit Sicherheit wirksam wären.Wenn man die rechtmäßige Vermietung auch endlich mal konsequent kontrolliert, anstatt sich mit rund 120 Vergehen (wohlgemerkt im Jahr!!!) zu rühmen.

Tuttifrutti / Vor 3 Monaten

So kann es ausgehen wenn man nur noch im Internet auf Schnäppchenjagd ist. Bucht über einen ordentlichen Veranstalter ein Hotel oder Appartement dann gibt es solche Probleme nicht und die Mallorquiner finden wieder bezahlbaren Wohnraum