Polizisten lösen Saufgelage in Andratx auf

| Andratx, Mallorca |
Tagsüber geht es in Andratx beschaulich zu, nachts nicht unbedingt.

Tagsüber geht es in Andratx beschaulich zu, nachts nicht unbedingt.

Foto: Ultima Hora

Lokalpolizisten in Andratx im Südwesten von Mallorca haben in der Nacht zum Sonntag in Andratx etwa 30 Jugendliche bei einem Saufgelage überrascht. Der sogenannte "Botellón" wurde auf einem Parkplatz namens s'Aluet am Nordrand des Ortes abgehalten.

Die Jugendlichen wurden zunächst verwarnt und aufgefordert, sich zu zerstreuen. Als die Beamten zwei Stunden später zurückkamen, saßen die Trinker dort weiterhin. Daraufhin wurden die Personalien der Beteiligten festgestellt. Jedem droht jetzt eine Geldbuße von 300 Euro.

Die sogenannten "Botellones" sind in ganz Spanien ein Ärgernis. Zuweilen treffen sich Hunderte Jugendliche, um gemeinsam Alkohol zu konsumieren. Im äußersten Südwesten der Insel war es auch in der Vergangenheit wiederholt zu solchen Gelagen gekommen.

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Hajo Hajo / Vor 4 Monaten

Der sogenannte "Botellón" ist in GANZ Spanien, wie auch in DE verboten, vor allem auf den Tankstellen. Auch ausserhalb auf den Parkplätzen in den Gewerbegebieten wurden sie zur Plage und deshalb sind die Parkplätze mit einer Schranke gesichert. Es geht da nicht nur um die Sauferei und BumBum-Musik, sondern den Müll den sie hinterlassen.

Majorcus@ befassen Sie sich mal mit dem Jugendschutz, der ausdrücklich solche Exzesse verhindern soll.

Majorcus / Vor 4 Monaten

Warum haben die Jugendlichen nicht genügend Geld für eine Kneipe? Warum wird kein Aufenthaltsort angeboten, an dem keine Bewohner gestört werden? Warum haben einige Bevölkerungsgruppen mehr Rechte als andere? Wenn die Jugendlichen alt genug sind, dann haben sie das Recht zu trinken - andere stören ist auf Dauer aber auch nicht gut ... Wo findet sich ein Kompromiss? Die Prohibition hat gezeigt, dass man gewisse Dinge einfach mit Verboten nicht in den Griff bekommt - dumm nur, wer daraus nichts lernt. Gut, Scharia einführen - dann wäre alles sofort besser ...