Forscher klären Folgen für Fischbestand um Mallorca

| Mallorca |
Das Forscherteam untersucht derzeit für das Projekt "Life Intermares" den Meeresboden des Kanals zwischen Mallorca und Menorca.

Das Forscherteam untersucht derzeit für das Projekt "Life Intermares" den Meeresboden des Kanals zwischen Mallorca und Menorca.

Foto: Life Intermares
Das Forscherteam untersucht derzeit für das Projekt "Life Intermares" den Meeresboden des Kanals zwischen Mallorca und Menorca.Zur Artenvielfalt der balearischen Unterwasserwelt gehören auch Rotalgen und See-Schwämme.

Für das Projekt "Life Intermares" untersucht ein Team von Wissenschaftlern derzeit mit einer Expedition, wie Schifffahrt und Fischerei die Artenvielfalt rund um Mallorca beeinflussen. Im Kanal zwischen Mallorca und Menorca soll der Meeresboden untersucht werden. Erste Ergebnisse werden am 10. Mai erwartet.

Der rund 36 Kilometer breite Kanal zwischen dem mallorquinischen Cala Rajada und Cap d'Ardtrutx auf Menorca hat mit seinem seichten Gewässer und rund 16.000 verschiedenen Arten von Lebewesen einen besonders reichen Bestand im Mittelmeerraum. Auch viele Wale leben in dem Gebiet.

Das Ziel der Kampagne ist, bis 2020 bis zu zehn Prozent der Meeresoberfläche, die an Spanien grenzt, zu schützen. Auch das Spanische Ozeanographische Institut, der Spanische Verband für Fischerei und der Tierschutzverein WWF Spanien beteiligen sich an dem Projekt.

Das erste Meeresreservat Mallorcas gibt es seit 1982 in der Bucht von Palma, das entsprechende Gesetz trat im Jahr 2000 in Kraft. Die Balearen nehmen zahlenmäßig in Sachen Meeresschutz mit ihren Reservaten eine Vorreiterrolle in Spanien ein. In den Meeresreservaten sollen sich durch Fangverbote und Restriktionen die Fischbestände erholen und nachhaltiger Fischfang auch kleinen Fischereien zugutekommen.

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