Viel angespültes Seegras am Es-Trenc-Strand

| Campos, Mallorca | | Kommentieren
Blick auf den Strand samt einem Chriniguito am Wochenende.

Blick auf den Strand samt einem Chriniguito am Wochenende.

Foto: Ultima Hora

Am Strand von Es Trenc im Süden von Mallorca findet sich zum Beginn der neuen Saison weiterhin allerhand angespültes Seegras. Dies stellte die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Wochenende fest. Anders als die meisten anderen Strände befindet sich Es Trenc in einem Naturpark. Inmitten dieser nicht ganz sauberen Szenerie öffneten an diesem Wochenende fünf der insgesamt sechs Holz-Chiringuitos.

Betreiber der Einrichtungen äußerten sich gegenüber dem Blatt alles andere als euphorisch angesichts der Tatsache, dass sie weder Sitzplätze noch Schatten bieten können. Die Vorgänger-Steinbauten hatten abgerissen werden müssen, weil sie mit einer neuen Verordnung der Küstenschutzbehörde nicht mehr vereinbar sind.

Dem Reporter von Ultima Hora fiel ferner auf, dass am Wochenende auffallend viele Massagefrauen und Händler unterwegs waren, obwohl wegen eines kühlen Windes nicht viele Gäste den Weg zum Strand gefunden hatten. Der neue Parkplatz vor Ses Covetes war denn auch alles andere als gut gefüllt.

Kommentar

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Christian / Vor über 3 Jahren

Bei diesen Holzhütten ohne Sitzgelegenheit darf man sich nicht wundern wenn sich die Gäste am Ende einfach was aus dem Supermarkt mitnehmen. Ist letztendlich auch nicht viel schlechter aber schlicht und ergreifend sehr viel billiger. Hoffentlich bleibt dann nicht der ganze Plastikmüll liegen... Christian

medina mayurca / Vor über 3 Jahren

Die MM sollte wissen, dass es sich nicht um Algen sondern vielmehr um Poseidon Gras handelt. Die davon gebildeten Seegraswiesen sind Grundlage unseres Ökosystems.

Hajo Hajo / Vor über 3 Jahren

Dies ist ein Beweis dafür, dass die Seegraswiesen unter Wasser gesund sind und weder durch Boote noch der invasiven Wasserpest, Caulerpa taxifolia, zum Opfer gefallen sind. Caulerpa taxifolia wurde aus dem indischen Ozean eingeschleppt und bedroht u.A. die Côte d’Azur.