Todesfahrerin von Sa Ràpita will sich aus der Affäre ziehen

| Campos, Mallorca |
Die 45-Jährige (rechts) befindet sich gegen Auflagen auf freiem Fuß.

Die 45-Jährige (rechts) befindet sich gegen Auflagen auf freiem Fuß.

Foto: Ultima Hora

Die Frau, die die 15-jährige Paula F. im Juni 2018 in Sa Ràpita im Süden von Mallorca totgefahren hatte, versucht mit allen Mitteln, einer Haftstrafe zu entgehen. Jetzt gab sie vor Gericht an, dass Beamte der Lokalpolizei Campos ihr ihre Rechte nach ihrer Verhaftung nicht in ihrer Muttersprache Polnisch vorgelesen hätten.

Der Anwalt äußerte, dass die Frau weder Spanisch verstehen noch sprechen könne. Er gab außerdem an, dass das von den Polizisten benutzte Alkoholtestgerät nicht ordnungsgemäß funktioniert habe.

Die 45-jährige Renata G. hatte die mallorquinische Schülerin am 24. Juni nachts auf der Avenida Miramar in Sa Ràpita angefahren. Paula F. befand sich in einer sechsköpfigen Gruppe, als der Skoda Fabia sie erfasste. Die Polin floh vom Tatort, konnte aber dank Zeugen ausfindig gemacht werden. Bei einem Test hatte sie viermal so viel Alkohol als erlaubt im Blut. Die Staatsanwaltschaft fordert fünf Jahre Haft.

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frank / Vor 28 Tage

Ich dachte die ganze Zeit, daß man sich in Deutschland viel erlauben kann, ohne rechtlich ernsthaft zur Rechenschaft gezogen zu werden, aber Mallorca ist da ja noch weicher.... Ohne Worte.

Silke / Vor 29 Tage

Ganz ehrlich, hätte sie meine Tochter totgefahren, ich wüsste nicht, was ich machen würde...

Zwar bin ich gegen jegliche Selbstjustiz, aber dass diese Frau auf freiem Fuß ist, geht gar nicht. Mir dürfte sie eher nicht begegnen...

Und warum denn nur fünf Jahre Haft? Sie hat ein Menschenleben auf dem Gewissen...

Mir fehlen die Worte...