Meeresschützer über Zustände in Mallorca-Häfen entsetzt

| Mallorca |
Im Hafen von Portocolom gibt es Probleme.

Im Hafen von Portocolom gibt es Probleme.

Foto: Ultima Hora

Die Meeresschützer der Organisation Mallorca Blue beklagen, dass in einigen Häfen der Insel zu wenig Schläuche zur Entfernung von Fäkalrückständen aus Yachten bereitstünden. Dieses Problem bestehe in Orten wie Port de Sóller, Palma und Portocolom, heißt es in einer Pressemitteilung vom Dienstag. Dadurch steige das Risiko, dass Yachteigner die menschlichen Hinterlassenschaften einfach ins Meer kippen.

Ferner teilten die Meeresschützer Mallorca Blue mit, dass sie in besonders schönen Calas wie der in Portals Vells im Sommer Dutzende Cava- und Weinflaschen aus dem Wasser holten. An manchen Tagen befänden sich dort 80 bis 100 Boote, die zum Teil auf geschütztem Seegras ankern würden.

Mallorca Blue wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es streng verboten ist, von Yachten Plastikgegenstände, Öl, Glasbehälter oder ähnliches in einem Bereich von zwölf Seemeilen von den spanischen Küsten entfernt ins Meer zu befördern. Auch jenseits davon sei davon abzuraten.

Mallorca wird jedes Jahr im Sommer von zahllosen Yachten besucht. Die auf diesen Booten mitfahrenden Personen tragen durchaus zur Verschmutzung des Meers bei.

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