Polizisten bestrafen Bars statt Säufer an Playa de Palma

| Palma, Mallorca |
Betrunkene an der Playa de Palma.

Betrunkene an der Playa de Palma.

Foto: Ultima Hora

An der Playa de Palma auf Mallorca nehmen nach Beobachtungen von Reportern der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora weiterhin vor allem deutsche Touristen zu jeder Tageszeit jenseits von Lokalen alkoholische Getränke zu sich. Sogar auf dem Strand wird ungehemmt getrunken.

Die Polizei ist den Reportern zufolge weiterhin nicht dazu übergegangen, solche Trunkenbolde mit Bußgeldern zu belegen. Dafür wurden nach Informationen des Blattes bereits zahlreiche Bars bestraft, weil sie zugelassen hatten, dass Feriengäste mit Alkohol auf die Straße gingen.

Eine neue Verordnung der Stadt Palma sieht eigentlich vor, dass Bars Barrieren einrichten müssen, die verhindern sollen, dass Gäste die Einrichtungen samt Biergläsern verlassen.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Thomas / Vor über 2 Jahren

Es wird sich nur dann was ändern, wenn die Polizei durchgreift und endlich mal konsequent kontrolliert: Klauhuren, "Helmuts" usw.

Majorcus / Vor über 2 Jahren

Die Polizei arbeitet endlich konsequent: Käufer von Ware bei illegalen Straßenfachverkäufern verden verfolgt, Wirte für das Verhalten ihrer Gäste bestraft - was noch fehlt: Kennzeichungspflich für Urlauber, zwingende Touristen-Kleiderordnug, Haftung der Hoteliers für Sonnenbrand ... Und bitte: verfolgen Sie endlich das Meer, es macht tausende Urlauber naß - seit Jahrzehnten! P.S.: Es ist eben eine Regierung mit ganz besonderen Fähigkeiten 44 Jahre nach Franco. P.P.S.: Ist es als Merkel-Bürger EU-fair, anderen Regionen fehlende Umsetzung anzukreiden? Stichwort: Energiewende u.ä.…

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Moment mal, die Herrschaften auf dem Bild haben Bierbüchsen in der Hand. Und die kauft man im Supermarkt. Wer diese bestrafen will, sieht sich vor Gericht wieder.

Wer das Trinken in der Öffentlichkeit verhindern will, betreibt Prohibition und fördert die Illegalität. In den USA werden Flaschen in Tüten in der Hand getragen. Oder der Alkohol in Wasserflaschen umgefüllt.

Desweiteren besteht der unlösbare Konflikt mit der Geschäftswelt. Und da wir nicht in der Diktatur sind, kann man da nicht eingreifen. Hier in der EU herrscht freie Marktwirtschaft.

Das Problem besteht in der Regelung der öffentlichen Ordnung, anhand der es möglich wäre, ""öffentliches Ärgernis"" zu verhindern und zu Sanktionieren. Dafür gibt es auf der Insel aber keine Handhabe nach EU-Recht. Und WAS sind dann öffentliche Ärgernisse? Wo stehen sie und wer hat sie "rechtsgültig als solche" festgelegt?

Nun ja, die Behörden und Regierung sind einfach unfähig. Dabei brauchen sie sich nur in anderen Ländern bedienen wo es passende Beispiele gibt, die man nur umsetzen muss.

jorgli / Vor über 2 Jahren

Die Playa de Palma bekommt die Regierung nicht in den Griff ! Das könnte sich bald negativ auswirken .