Vorschlag für neuen Bahnring um Palma

| | Palma, Mallorca |
So sieht der Vorschlag für die nue Bahnlinie aus.

So sieht der Vorschlag für die nue Bahnlinie aus.

Foto: UH

Die Umweltorganisation "Units per Conservar" wartet mit einem neuen Vorschlag für eine Bahnlinie auf. Sie soll Palma umrunden, und zwar von Colld'en Rabassa bis nach Portopí.

Erst vor wenigen Monaten hatten die Umweltschützer die Verlängerung der bestehenden U-Bahn bis nach Esporles gefordert. Vor Kurzem machten sie mit Plänen für eine Bahnlinie von Palma bis nach Badia Gran von sich reden.

Die neuesten Pläne sollen dafür sorgen, dass die "strategische Infrastruktur der Stadt durch ein nutzungsintensives Verkehrsmittel verbunden wird und die aktuelle Verkehrsbelastung verringert wird", erklärte Sprecher Robert Busquet, gegenüber der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora.

Die neue Bahnlinie soll teil über-, teils unterirdisch verlaufen und über Anschlüsse an die bestehenden Metro-Linien 1 und 2 verfügen, und zwar in Son Castelló und Verge de Lluc. In Coll d'en Rabassa sollen Fahrgäste in die geplante Verbindung nach Badia Gran umsteigen können.

Units per Conservar präsentierten den Plan für die Ringlinie bereits vor den Wahlen allen Parteien.

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Majorcus / Vor 3 Monaten

@ Hajo Hajo: Ihr Zusammenhang zwischen ÖPNV auf Majorca und Überbevölkerung sowie Insekten ist offensichtlich ... Zurecht benennen Sie Überbevölkerung als zusätzliche humanoide CO2-Quelle. Was unternehmen Sie dagegen? Wer hier ließt, KANN EINFACHER etwas tun bei: Heizung & Strom, MOBILITÄT, Ernährung & sonstiger Konsum. Quelle: UmweltBundesamt, Ihre aktuelle CO2-Bilanz https://uba.co2-rechner.de/de_DE Klimaschutz ist der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt, die den nachfolgenden Generationen gehört. Auch als alter, weißer Mann, können Sie immer noch Ihr Verbrauchs- & Reise-Verhalten (siehe auch: Reiseempfehlung für Sie ins Zillertal – hier, 2. Kommentar: www.mallorcamagazin.com/nachrichten/wirtschaft/2019/06/14/70983/laudamotion-bietet-nach-basiseroffnung-auf-mallorca-spottpreise.html) zugunsten Ihrer Kinder und Enkel sowie deren Klimas etwas ändern! Flygskam verantwortungsvoller Erwachsener ist nachvollziehbar.

Aus Gründen: "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen." Voltaire Für Interessierte: www.scientists4future.org

Hajo Hajo / Vor 3 Monaten

Was diesen Planeten zerstören wird, ist allein die Übervökerung die von den Umweltaktivisten schlichtweg totgeschwiegen wird. Passt ja nicht in ihre Religion. Denn wären sie konsequent, würden sie in den Entwicklungsländern die Geburtenregelung predigen, statt hier bei uns Unfug zu verbreiten.

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? | Doku: Insekten - unser ...https://www.swr.de/film/10-milliarden-wie-werden-wir-alle-satt/-/id.../index.html 28.03.2017 - Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen ... Soll sich zukünftig jeder vegetarisch ernähren oder sind Insekten die neue ...

Majorcus / Vor 3 Monaten

Jeder sinnvolle Ausbau öffentlicher Transportmittel ist zu begrüßen, denn der motorisierten Individualverkehr wird diesen Planeten endgültig zerstören.

Hajo Hajo / Vor 3 Monaten

U-Bahnbau dauert Jahre und führt zu Störungen und Belastungen der Urbanität, die in Kauf zu nehmen sind. Natürlich sollten Ziele des ÖPNV umgesetzt werden. Keine Frage. Aber mit Augenmass.

Ringlinien nützen in erster Linie den Stadtbewohnern. Alle die von aussen kommen stehen nach wie vor vor dem gleichen Problem zuerst mal zum ÖPNV zu kommen. Das zu bekämpfende Verkehrs-Problem wird dann von drinnen nach draussen verlagert. Um die Arbeiter und Bürger aber davon ab zu halten trotzdem in die Stadt zu fahren, muss man ihnen den Platz zum Parken bieten. Also wie in DE das P&R-System an U- und S-Bahnstationen ein zu führen. Dazu wird aber Park-Fläche gebraucht und darüber gibts dann wieder Streit mit Anliegern, Eigentümern und Naturschutz. Nehmen wir mal an, das klappt. Dann bleibt immer noch das Problem seinen Einkauf aus der Stadt nachhause zu schaffen. Betrachtet man die Entwicklung in DE so fällt auf, dass sich im Laufe der Jahre der Kommerz immer weiter aus der Stadt nach draussen verlagert hat. Die Folgen sind erheblich. Sie reichen bis zur Verödung der Innenstädte und Sterben des Einzelhandels..Tante Emma lebt nicht mehr :-)

Konstruktiver wäre m.E. also, vor dem Ring-Bahnbau, oder gleichzeitig, weitere Strecken oberirdisch nach ausserhalb zu führen. Also im Sinne von S-Bahnen die sternförmig das Hinterland erschliessen bzw. an den Ballungsraum anbinden. Beispiele u.A. Region München.