Dreimal Balconing-Bußgelder gegen Touristen in Calvià

| Calvià, Mallorca |
Ein Mallorca-Urlauber steigt von einem Balkon auf einen anderen.

Ein Mallorca-Urlauber steigt von einem Balkon auf einen anderen.

Foto: Ultima Hora

Die Gemeinde Calvià im Südwesten von Mallorca hat drei Touristen Bußgelder auferlegt, die von Balkonen gesprungen waren. Diese seit Jahren vor allem bei Briten in Magaluf beliebte Praxis ist verboten und kann mit Strafen zwischen 600 und 1500 Euro geahndet werden. Zuletzt wurde nach Angaben der Lokalpolizei ein Spanier dieses Vergehens überführt.

Eine Verordnung, die das Balkonspringen als Vergehen einstuft, ist in Calvià seit dem Jahr 2016 in Kraft. Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde wegen Balconings elfmal Bußgelder verhängt.

Vor allem an- oder betrunkene Sauftouristen stürzen sich im Sommer immer mal wieder in Magaluf und anderswo von Hotelbalkonen in Swimming-Pools. Das geht manchmal schief, weshalb es in den vergangenen Jahren wiederholt Todesfälle gab, zuletzt im Juni 2018 in Magaluf.

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Majorcus / Vor 18 Tage

@frank: Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Strafen in der Regel kaum eine Auswirkung haben z.B. Todesstrafe? Falls Sie eine Studie kennen, die nachweist, dass Strafen signifikante Verhaltensänderung bewirken - bitte lassen Sie uns daran teilhaben. Verhindert wird dieser Blödsinn nur duch einen ordentlichen Maschen-Draht-Zaun - rund um den Balkon, von Wand zu Wand und bis zur Bodenplatte des darüber liegenden Balkons. Wie eine Voliäre. Es gibt in deutschen Großstädten mehrere Beispiele, wie so in einzelnen Hochhäusern die Selbstmordrate quasi wieder gleich null wurde.

frank / Vor 21 Tage

Endlich mal ein guter Ansatz.Dummheit gehört bestraft und geht meistens nur übers Geld.