Svetlana B. nebst Anwälten im Gerichtssaal. | Ultima Hora

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Im Prozess gegen Svetlana B. im Fall der Tötung des deutschen Horst Hans H. ist am Freitag das Urteil gefallen. Die Russin wurde von einem Geschworenengericht in Palma de Mallorca zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Frau wurde des Totschlags für überführt erklärt.

Die Entscheidung der Geschworenen hatte sich über Tage hinweg verzögert und fiel zweischneidig aus. Von heimtückischem Mord war am Ende nicht mehr die Rede, die Staatsanwaltschaft hatte ihre Haftforderung von 25 auf 14 Jahre reduziert. Zwei von neun Geschworenen hielten die angeklagte Russin für unschuldig, einer verweigerte zunächst seine Unterschrift.

Der Verteidigung, die stets auf unschuldig plädiert hatte und von einer Hundeattacke gesprochen hatte, bleibt eine Berufung vor dem Obersten Gerichtshof möglich.

Das Verbrechen hatte sich am 1. April 2016 in einem Haus in Cala Millor ereignet. Horst Hans H. (70) war mit einem Messer an Armen und Beinen zerstückelt worden sein. Die Fleischbrocken wurden von den beiden Hunden des Paares verspeist.