Yachten zerstören Posidonia vor Portocolom

| | Portocolom |

Taucher nehmen den Anker der Yacht "Escape" unter die Lupe.

Foto: Youtube: Salvem Portocolom
Geeignete Ankerfläche ist rat in Portocolom.

Geeignete Ankerfläche ist rat in Portocolom.

Foto: UH

Die Umweltorganisation Salvem Portocolom hat am Montag mit einem Video vor der anhaltenden Zerstörung von Posidonia gewarnt. Die Aufnahmen zeigen, wie Bootsanker in der Bucht von Portocolom das Seegras beschädigen. Die Umweltschützer fordern Gegenmaßnahmen vom Rathaus in Felanitx.

Im Video ist der Anker der 15 Meter langen Yacht "Escape" zu sehen. Der Kapitän gab zunächst vor, über klarem Wasser ankern zu wollen, entschied sich dann aber doch anders. Die Bilder zeigen, wie der Anker ein Stück Seegras herausreißt.

Nach Angaben von Salvem Portocolom sind die Ankerflächen über klarem Wasser - ein Signal für das Fehlen von Posidonia - für große und mittelgroße Yachten in der Bucht zu klein.

Trotz der bestehenden Kontrollen und Aufklärungsmaßnahmen würden weiterhin Posidoniapflanzen beschädigt. Es sei mehr Personal nötig, um die Maßnahmen erweitern zu können, fordern die Umweltschützer. Auch aufgrund fehlender Hinweisbojen - wie sie von Salvem Portocolom im vergangenen Jahr gefordert wurden - würden immer wieder Boote an ungeeigneter Stelle ankern, hieß es weiter. (mais)

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paula / Vor 3 Monaten

Wenn es mehr Bojen geben würde könnte ein Kapitän sich einen schonenden Ankerplatz aussuchen. Das Setzen einer Boje kostet inklusive Material je nach Größe zwischen 50,- und 100,- Euro! statt dessen wird wie in Puerto Soller die Hafenbucht von Ankern umgegraben, da es dort seit einiger Zeit keine Bojen mehr gibt. Wie fast überall bei den Zuständigkeiten auf Mallorca , es wird gejammert und nichts passiert.